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blu März 2017

BLU LIEBT 6 Interview

BLU LIEBT 6 Interview SIMON LA COSTE Ein echter Hingucker in der Berliner Partywelt ist Versicherungs-Sachbearbeiter Simon, den wir unter anderem im „Irrenhouse“ trafen. Hier verrät der Tätowierte mehr über sich. WO LEBST DU IN BERLIN? Ich wohne jetzt seit über einem Jahr in Moabit, davor habe ich in Weißensee gelebt – aus der Ecke wollte ich aber raus, da es mir dort zu spießig und langweilig war. (grinst) Ursprünglich bin ich eigentlich aus Neuss bei Düsseldorf, also NRW. UND WARUM WOLLTEST DU ÜBERHAUPT IN DIE HAUPTSTADT? Ich brauchte damals einen Neuanfang von allem – mit der Clique, den Freunden und der Beziehung war es irgendwie vorbei und Berlin hat mich schon immer fasziniert! WAS MAGST DU AN DEINEM KIEZ? Vor allem, dass es hier so multikulturell ist und man sich wirklich frei ausleben und das machen kann, was man will. (grinst) Nicht zu vergessen ist auch das tolle Angebot an coolen Bars und Restaurants. WIE NUTZT DU BERLIN? Hauptsächlich natürlich als Wohn- und Arbeitsplatz wie jeder wahrscheinlich, dennoch liebe ich Festivals, besondere Veranstaltungen, und ich gehe gerne aus. Ich nutze eigentlich alles, was Berlin so zu bieten hat ... Shows, Varietés, Museen und Parks – das ganze Angebot. UND DIE SZENE? Ich gehe gerne mit meinen Kumpels zu sämtlichen Partys – ob Irrenhouse, SchwuZ, GMF oder viele andere. Aber natürlich auch mal ab und zu in diverse Bars. Das Moritz am Park ist zum Beispiel meine Lieblingsbar und liegt direkt bei mir im Kiez. DU BIST AUCH RECHT TIERLIEB ... Ja, das stimmt. Wir hatten früher mal zwei Hunde: einen Rauhaardackel und eine französische Bulldogge. Ich liebe Hunde einfach über alles. Im Moment habe ich aber zwei Degus, das sind ganz süße Nagetiere. WAS SIND DEINE HOBBYS? Ich gehe einmal die Woche zum Tanzen (Dancehall) und liebe es, mit Freunden aufregende Sachen zu unternehmen. Früher war Musik mal mein Hobby und ich war Sänger einer Deutschrock-Band. Ach ja, und nicht zu vergessen meine Tattoos. Ich liebe es, mich tätowieren zu lassen. (grinst) KOMMT DAHER AUCH DEIN NAME BEI INSTAGRAM? Ja genau! Ich spezialisiere mich nämlich hauptsächlich auf Oldschool-Motive und mag diese Stilrichtung sehr gerne. HAST DU EIN LIEBLINGSRESTAURANT? Das Arema in der Birkenstraße in Moabit. Die Kellner sind dort super locker und freundlich, das Essen sehr, sehr lecker und die Preise vollkommen fair. Was einem dort als Erstes auffällt, ist die verrückte Einrichtung mit den unterschiedlichsten Möbeln – eine wirklich tolle Atmosphäre, um mit Freunden gemütlich zusammenzusitzen. •Interview: Michael Rädel https://www.instagram.com/ oldschool_simon/

7 BLU LIEBT Ausstellung FRIEDRICH KIES- LER The Great Pretender Zachary Oberzan Deutsche Premiere 17.+18.3. / HAU3 • www.hebbel-am-ufer.de BILD: FRIEDRICH KIESLER, THE UNIVERSAL, SEITENANSICHT MIT BLICK AUF DEN EINGANG, MODELL, NEW YORK 1962, FOTO: UNBEKANNT, FRIEDRICH KIESLER STIFTUNG Die Idee des Gesamtkunstwerks war für sein Schaffen prägend und inspiriert bis heute Kunstschaffende in allen Genres. Friedrich Kiesler (1890 – 1965) war Architekt, Künstler, Designer, Bühnenbildner und Theoretiker. Er stellte gängige Kategorien infrage und gab ihnen neue Inhalte. Da entstand ein Kinosaal, zu dessen Projektionsflächen auch die Raumdecke gehörte, ein Büro mit schwebendem Schreibtisch und ergonomische Sesselobjekte. Sein elektro-mechanisches Bühnenbild, das er für Karel Čapeks Stück W.U.R. entwickelte, begeisterte die Berliner Avantgarde – unter ihnen Hans Richter, Theo van Doesburg, László Moholy-Nagy, El Lissitzky. Im Fokus der Ausstellung steht Kieslers transdisziplinäres Schaffen in Malerei und Skulptur, Architektur und Design, Theater und Film sowie im Theoriediskurs. Seine Vision einer Wechselbeziehung zwischen Kunstwerk, Raum und Betrachtenden werden in seinen revolutionären Ausstellungskonzepten sichtbar – darunter eines, das er für Peggy Guggenheims Surrealistische Galerie entwarf. 11.3. – 11.6., Friedrich Kiesler, Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstr. 7, www.gropiusbau.de

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