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blu März 2017

STADTGESPRÄCH 12 Essen

STADTGESPRÄCH 12 Essen NUR NOCH BIS ZUM 18. Küchenchef Daniel Achilles und sein Team eröffneten Anfang Februar das f r e i s t o f f, „ein Restaurant im Restaurant“, das Berliner und Gäste aus aller Welt bis zum 18. März auf kulinarische Entdeckungsreise mitnimmt. Wohin? Ab dem 28.2. geht es nach Indien, ein Land, das ja für seine Farbvielfalt und jede Menge Gewürze bekannt ist. Leckerste Gerichte wie gegrillte Ananas mit Tandoori-Geflügelleber oder Lammbällchen mit Petersilienwurzel, Brokkoliblüten und hausgemachtes Naan- Brot werden noch bis zum 18. März auf der Karte des f r e i s t o f f zu finden sein – und sicherlich begeistern. Unser Daumen geht nach oben. Das f r e i s t o f f befindet sich vom 7. Februar bis zum 18. März in den Räumlichkeiten des Restaurants reinstoff in der Schlegelstraße 26 c und ist dienstags bis samstags von 12 bis 14 Uhr sowie von 18:30 bis 22:30 Uhr geöffnet. www.reinstoff.eu Essen EINS ZU NULL FOTOS: XAMAX Große Freude herrschte beim gerade erst im letzten Jahr eröffneten Restaurant „einsunternull“, als im Spätherbst die Michelin-Sterne vergeben wurden. Aus dem Stand erhielt das neue Restaurant eine Auszeichnung für seine innovative Küche. Der ungewöhnliche Name leitet sich aus der Raumaufteilung her. Während sich zu ebener Erde ein kleinerer Gastraum befindet, der im Sommer für das sogenannte „Abendessen“ verwendet wird, befindet sich der eigentliche Speisebereich eine Etage tiefer. In den sehr minimalistisch gehaltenen Raum fällt aus einem Innenhof Licht herein. Doch das Hauptaugenmerk soll auf dem Essen liegen, das sich durch konsequente Hinwendung an lokale Gerichte und Zutaten ebenso unverstellt gibt. Auch die Karte spiegelt diese Konzentration auf das Wesentliche wider: Es stehen zehn Gerichte zur Auswahl, die in Kombinationen von 6, 7, 8, 9 oder 10 Gängen bestellt werden können. Dem Vegetarier wird gefallen, dass dabei Fleisch oder Fisch eine eher untergeordnete Rolle spielen. Es kommt durch kunstvollste Zubereitung zum Beispiel von „Kohltopf an Liebstöckel und Knoblauch“ zu wahren Geschmackshöhepunkten. Dabei werden gleichzeitig auch Stimmungen und Gefühle durch geradezu poetische Gerichte wie „Erinnerungen an Kindertage: rote Johannisbeeren und Milch“ geweckt. •oa einsunternull.com

13 STADTGESPRÄCH Nachgefragt DAPAYK & PADBERG FOTO: M. RÄDEL „Wenn es wehtat, wird es gut“ Das Model, Eva Padberg, und der Produzent, Niklas Worgt, präsentieren diesen März ihr neues, ihr fünftes Album als DAPAYK & PADBERG: „Harbour“. Die seit 2005 andauernde gemeinsame künstlerische Reise des Ehepaars ist nun in einem vorläufigen Hafen angekommen: „Die (Selbst-)Sicherheit, uns in Ruhe in allen Richtungen auszuprobieren“, nennt dies Eva. Eher Ambient denn Elektro, eher Chill-out-Pop denn Deep House. Und, so Niklas Worgt: „Man hört den Einfluss der Uckermark heraus“ – hier entstand das Album. Wir sprachen mit den beiden. STAND DIE RICHTUNG DES ALBUMS SCHON FEST, BEVOR ES ANS PRODUZIE- REN GING? Dapayk: Ja, eigentlich stand es schon relativ fest. Wie auch beim Vorgängeralbum „Smoke“ – das ist ja auch schon wieder vier Jahre her! – sollte es eher auf Listening als auf Klubs ausgerichtet sein. „Smoke“ war sehr düster, „Harbour“ ist wesentlich fröhlicher geworden. Dass es so lange gedauert hat, lag daran, dass einfach so viel passiert ist. Padberg: Wir wollten da ansetzen, wo wie bei „Smoke“ aufgehört haben. Niklas hat ja auch ein Solo-Album veröffentlicht ... UND ES GAB EIN REMIXALBUM. Padberg: Genau. Das neue gemeinsame Album sollte sich organisch entwickeln, wir wollten nichts überstürzen. Dapayk: Wir hatten uns die Zeitspanne bewusst gewählt, in der wir produzieren. Die Listening-Richtung liegt uns gerade mehr als diese ganze Klubgeschichte. Das wollten wir ausbauen. Es sollte freundlicher sein, aufgenommen haben wir es im Frühling, die Natur erwachte ... (grinst) WIE GENAU WIRKT SICH DENN DIE UM- GEBUNG AUF DIE TRACKS AUS? Padberg: Die Stimmung der Umgebung schleicht sich tatsächlich ein. Wir haben das nach „Smoke“ gemerkt, das wir damals im November in Schottland aufgenommen hatten. Das hat uns wirklich überrascht! Dapayk: Wir gehen heute wesentlich mehr auf die Umgebung ein, wo wir aufnehmen. Wir nutzen das nun gerne. GIBT ES EINEN LIEBLINGSTRACK? Dapayk: „Stop Running“, obwohl wir uns daran ziemlich abgequält haben. Padberg: Es tat weh, wenn es wehtat, wird es gut. (lacht) Die Vocals haben nicht gepasst, wir mussten viel rumprobieren. Man will sich ja selbst überraschen. Dapayk: Die schlimmste Bremse ist immer, wenn man während der Aufnahme denkt, man wiederholt sich, weiß aber nicht, wo und wie ... WENN MAN MERKT, DASS ETWAS BEIM LIED NICHT STIMMT, SAGT MAN SICH DAS DANN GENAU SO: MEINE ARBEIT WAR GUT, ABER DU MUSST NOCH MAL RAN? Padberg: Man formuliert es anders, aber ja, das sagt man sich. (grinst) Dapayk: Wir machen dann einen Cut, gehen zwei Schritte zurück und machen weiter. Es muss ja beiden gefallen. Padberg: Er konnte mich aber auch schon oft überzeugen. Manchmal braucht man länger, Sound-Ideen zu verstehen. DAS ALBUMCOVER ERINNERT EIN BISS- CHEN AN BILDER VON NORBERT BISKY. Padberg: Wir hatten keine Vorstellung, wie es werden soll. Wir haben das zusammen mit einem guten Freund gemacht, Patrice Brylla. Das erste Bild war sofort das beste. Die Umarmung musste das Cover werden, es fängt die Stimmung des Albums ein: zueinanderfinden, Beziehung, sich Halt geben, eben „Harbour“. WAS PLANT IHR ZUR ALBUM-PROMO? Dapayk: Es wird eine Klubtour geben, wir starten in Asien und spielen die Festivals über den Sommer. Wir werden aber Klubvarianten der Lieder spielen! Woran wir noch planen, ist eine Downbeat-Tour, vielleicht im Herbst. •Interview: Michael Rädel

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