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blu März 2017

STADTGESPRÄCH 10

STADTGESPRÄCH 10 Magazin JEDER KÖRPER IST SCHÖN Body Shaming ist in der Szene weit verbreitet: zu fett, zu alt, zu dürr, zu haarig, zu weich ... Die im Geist Unreifen haben immer viel zu kritisieren an ihrer Umgebung, fühlen sich nur dann besser, wenn sie andere kleinmachen, und merken nicht, dass sie so selbst nicht glücklicher werden. Nein, sie setzen sich unter Druck, wollen ewig jung bleiben, stressen sich mit allem, was schön macht. Was nicht heißen soll, dass man nicht gerne und viel Sport treiben kann, nur die Beweggründe sollten stimmen. Pure Eitelkeit wäre nicht richtig. Dabei kann Mann auch sexy mit oder ohne Haaren „da und da“ sein. Ein Bauch stört nicht, wenn der gesamte Mann erotisch ist (vom Verhalten her!) – und wer will schon einen ewig schlecht gelaunten Typen an der Seite haben, weil er hungrig oder unzufrieden ist? Niemand. Mit seinem Magazin „meat“ zeigt der Fotograf Adrian Lourie seit 2010, dass auch „normale“ Männer aus der Szene geil und schön sind. Sicherlich ein Grund dafür, warum das Magazin so erfolgreich ist. Im März erscheint die „Berlin Edition“ – und die ist toll geworden! •rä www.meatzine.com www.adrianlourie.co.uk

Wolf Vostell: ELEKTRONISCHER dé-coll/age HAPPENING RAUM E. d. H. R., 1968 – 1982. Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie. 1983 erworben durch das Land Berlin. Foto: Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, SMB, Eigentum des Landes Berlin/Thomas Bruns und VG Bild-Kunst, Bonn 2016 11 STADTGESPRÄCH Marcel Broodthaers: Un Jardin d’hiver, 1974. Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof, Berlin. Foto: Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, SMB, Schenkung der Friedrich Christian Flick Collection/ Thomas Bruns, The Estate of Marcel Broodthaers und VG Bild-Kunst, Bonn 2016 Ausstellung HAMBURGER BAHNHOF – MUSEUM FÜR GEGENWART Die Geschichte der Installationskunst von den 1960er-Jahren bis heute. Kunst soll, darf und kann vor den Kopf stoßen. Den Geist dazu bringen, anders zu denken, Dinge und Zusammenhänge zu entdecken. Und neben der Malerei und der Performance-Kunst ist ein wichtiges Instrument, künstlerische Gedanken umzusetzen, die Installationskunst, die Mitte es 20. Jahrhunderts aufkam. Die Ausstellung „moving is in every direction. Environments – Installationen – Narrative Räume“ macht die Geschichte der Installationskunst von damals bis heute erlebbar – mit dem Fokus auf Erzählstrukturen. Auf ca. 3.500 qm Ausstellungsfläche werden unter anderem Werke von Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Peter Fischli und David Weiss, Isa Genzken/Wolfgang Tillmans, Bruce Nauman, Bunny Rogers, Gregor Schneider, Thomas Schütte sowie Wolf Vostell gezeigt. Ein Ausgangspunkt für die Erkundung der skulpturalen Anordnungen, Bildfolgen oder räumlich inszenierten Narrationen ist die von Gertrude Stein propagierte nicht-lineare Erzählstruktur, auf die der Ausstellungstitel verweist. •rä 17.3. – 3.9., moving is in every direction. Environments – Installationen – Narrative Räume, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Invalidenstraße 50/51 Tipp R O H D E N B E R L I N „Jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden!“ (Der „Alte Fritz“, Preußenkönig und Berliner Homie seit 1712) FOTO: D. GODYCKI Rohden Berlin bietet das Rüstzeug für moderne Großstadtnomaden. Berlin ist unsere Stadt, so frei und einmalig wie wir selbst. Und weil wir auch so eigenwillig sind wie unsere Kunden, trauen wir uns zu experimentieren – alltagstauglich und doch immer das Besondere im Blick. „Ob Casual, After Work oder Nightlife: Wir ziehen Männer und Frauen an, die im Großstadtdschungel jeden Tag neu Anlauf nehmen, um den perfekten Lebensentwurf zu kreieren. Und wenn der einmal schräg kommt – umso besser. Wir lieben das Besondere. Weltoffen – sexy – no rules! Wir kombinieren internationale Trends aus Paris, London, Mailand und New York und verankern sie in der Berliner Street Culture. Casual Streetfashion oder Highlights für die Nächte, die länger als die Tage sind? Gosse oder Skyline? Crime oder Glamour? Kein Problem! Weil wir nicht gefallen müssen – wir sind schon so, wie wir uns mögen! Wir ecken an, um zu inspirieren! Und bleiben dabei stets authentisch an Ihrer Seite! Willkommen bei Rohden Berlin!“ www.rohden-berlin.com

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