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blu Mai / Juni 2019

12 STADTGESPRÄCH

12 STADTGESPRÄCH AUSSTELLUNG Bauhaus: Was ist modern? 2019 sind vier Ausstellungen unter dem Titel „111/99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne“ zu sehen. Von April bis August ist es die Ausstellung „Einzelstück oder Massenware?“. Abteilung „Reklame und kaufmännische Drucksachen“ des Deutschen Museums in der Sonderbundausstellung Düsseldorf 1910,digitaler Scan, Dia aus dem Archiv des Osthaus Museum in Hagen, 2018 Bauhaus, ein Wort, eine Designlegende. Los ging es 1907 mit der Gründung der Reformbewegung Deutscher Werkbund, aus der dann 1919 die stilbildende Kunstschule Bauhaus, gegründet von Walter Gropius in Weimar, hervorging. Im zweiten Projekt der Ausstellungsreihe wird an ausgewählten Ausstellungsstücken das Ringen um ein Konzept der modernen Gestaltung im frühen 20. Jahrhundert anschaulich gemacht. Welche Form wird und wurde als modern verstanden? *rä Bis 19.8., „Einzelstück oder Massenware?“, Museum der Dinge, Do bis Mo, 12 – 19 Uhr, Oranienstraße 25, www.museumderdinge.de JUBILÄUM Zwei Jahrzehnte! 2019 werden zwanzig Jahre SCHILLER gefeiert: „Es werde Licht – Live 2019“ ist die mit allen Sinnen erlebbare Umsetzung einer internationalen Karriere. „Für mich ist das Komponieren von Musik wie das Erschaffen einer Filmszene. Ich würde mir wünschen, dass man immer wieder etwas Neues entdecken kann. Auf Tour möchte ich das konsequent weiterführen“, verriet uns Christopher von Deylen. „Durch die Inszenierung mit einer aufwendigen Lichttechnik und unserem speziellen Surround-Sound möchte ich die Arena sozusagen in einen großen Kopfhörer verwandeln. Als bekennender Lampenfieber-Mensch ist das durchaus spannend. Große Arenen, laute Musik, viele Menschen, die epische Breitwand, möglichst energetisch und mit einem großen visuellen Zauberkasten.“ *rä SCHILLER: Es werde Licht – Live 2019, www.schillermusic.com FOTOS: THOMAS RABSCH FESTIVAL Die Gegenwart ist nicht genug „The Present Is Not Enough – Performing Queer Histories And Futures“ heißt das avantgardistische Kultur- und Kunsthappening, das vom 20. bis 30. Juni im Hebbel am Ufer über die Bühne geht. Gesellschaftskritik, Denkanstöße, Unterhaltung – alles in einem stimmigen Programm vereint. „Mit dem Festival ‚The Present Is Not Enough‘ leistet das HAU einen Beitrag zur Erinnerungspolitik“, heißt es dann auch ganz berechtigt vom Haus selbst. *rä 20. – 30.6., „The Present Is Not Enough – Performing Queer Histories And Futures“, HAU Hebbel am Ufer, Hallesches Ufer 32, www.hebbel-am-ufer.de

KOSMETIK NUR DAS BESTE ADVERTORIAL 13 Vor dreißig Jahren startete das Unternehmen Gillette eine neue PR-Kampagne und schrieb damit Werbegeschichte: „The best a man can get“. Wie bei den meisten Werbekampagnen für Männerprodukte wurde auch der Gillette-Mann als beruflich erfolgreich, sportlich, hart und kernig dargestellt. Nur, dass er dank Gillette glatt rasiert ist. Das Männerbild hat sich in den letzten Jahren geändert und die Werbemacher des Rasierklingenherstellers haben sich dieses Themas angenommen. Zusammen mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov hat Gillette eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Diese Studie zeigt, dass die Vorstellung von Männlichkeit sich im Laufe der letzten Jahre und Generationen gewandelt hat: 74 Prozent der Männer geben an, dass sich ihr heutiges Verständnis vom Männerbild gegenüber dem ihrer Eltern verändert hat. 47 Prozent der Männer bewerten diese Entwicklung positiv. 15 Prozent geben jedoch an, diese Frage nicht beantworten zu können – offensichtlich besteht hier Diskussionsbedarf. In der Tat muss der moderne Mann einen Spagat ausführen, der zu Verunsicherungen führt. Auf der einen Seite soll er weiterhin Stärke zeigen, erfolgreich sein, Geld verdienen und dominant sein und auf der anderen Seite für die Familie und den Haushalt da sein, Gefühle zeigen und romantisch sein. Insgesamt sind moderne Männer sehr selbstbewusst und treten für ihre Interessen ein, auch wenn diese Interessen dem männlichen Schemabild nicht entsprechen. Dieses neue Männerbild hat Gillette in seiner globalen Werbekampagne präsentiert. Damit zeigen die Werbemacher von Gillette eine neue Revolution. Zumindest bei den heterosexuellen Kunden, denn viele schwule Männer verkörpern schon seit Jahren das heutige moderne Männerbild. *sea www.gillette.de V. i. S. d. P.: FDP Berlin, Dorotheenstr. 56, 10117 Berlin Zur Europawahl am 26. Mai nur bei der FDP Klares Wahlprogramm für die Rechte von LSBTI. Vier schwule Kandidaten in den TOP 16 der Wahlliste. Zur Europawahl nur bei der FDP. Mehr dazu: michael-kauch.eu und carl-grouwet.europa.fdp.de Carl Grouwet, Michael Kauch Freie Liebe – gleiche Rechte! Europas Chancen nutzen.

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