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blu Mai 2018

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OUTDOOR ROAD TRIP Auf

OUTDOOR ROAD TRIP Auf nach Åhus in Schweden! Kein Aufheulen, kein Jammern, kein „Wroom!“: Der Mercedes GLC Coupé ist kein Draufgänger, auch wenn er auf den ersten Blick vielleicht den Anschein erweckt. Spätestens beim ersten Anlassen aber offenbart er seine ruhige Seele. Er ist ein cooler Typ – ein cooler „Karl“, wie die Schweden sagen würden. Und ein verlässlicher Partner. Von Berlin aus machen wir uns auf den Weg ins südschwedische Åhus, eine kleine Gemeinde von gerade einmal 9.800 Einwohnern und das Zuhause des schwedischen Exportschlagers ABSOLUT Vodka. Von Berlin aus sind es bis nach Åhus je nach Route und je nachdem, ob man sich für die Fahrt mit der Autofähre entscheidet oder für den Landweg, der eigentlich Brückenweg heißen müsste, zwischen 570 und 880 Kilometern. Aufgrund der Tempolimits in Dänemark und Schweden – auf den Autobahnen darf höchstens 130 km/h gefahren werden, auf Schnellstraßen maximal 90 km/h – und der Fahrt mit der Fähre muss aber von mindestens neun Stunden für die Strecke ausgegangen werden. Wer wie wir außerdem Zwischenstopps in Hamburg, Kopenhagen und Malmö einlegt, ist mehrere Tage unterwegs, und für die will gut geplant sein. Man hat ja schon viel von dem wechselhaften Wetter da oben im Norden gehört. Sowieso packt man immer mehr ein, als man am Ende braucht. 18 Pullover, fünf Shirts, drei Hosen, eine Sporthose, Speedos, genug Unterwäsche für die Apokalypse, zwei Paar Schuhe, Gummistiefel, Regenjacke, normale Jacke, Ausgehjacke, ein Laptop, eine Kamera, eine Videokamera, eine Kameradrohne und eine Kanne Kaffee. Und das sind nur die Gepäckstücke des Fahrers und Autors, um die sich das GLC Coupé ohne große Mühe kümmert. Problemlos schluckt er außerdem die, mit Verlaub, wesentlich größeren und ungleich schwereren Taschen und Rucksäcke der zwei Begleiter. Je nach Konfiguration hat der Kofferraum ein Volumen von 500 bis zu 1.400 Litern. Der Passagierraum bietet Platz von ca. 1,45 Meter Breite und eine angenehme Höhe von knapp 1 Meter ab Sitzfläche. In Hamburg herrscht natürlich strahlender Sonnenschein, sodass weder die Regenjacke noch die Gummistiefel und auch keiner der 18 Pullover zum Einsatz kommen. Das GLC Coupé ist, wie sein Ladevolumen und der großzügige Passagierraum vermuten lassen, ein großes Auto. Das liegt allerdings nicht nur an seinen bloßen Abmessungen. Mit einer Länge von 4,73 Metern und einer Fahrzeugbreite von 1,89 Metern ist er nur unwesentlich größer als beispielsweise die Mercedes C-Klasse und etwas kleiner als die S-Klasse-Flaggschifflimousine. Es ist das Coupé-Design im SUV-Format, das dem Wagen seine mächtige Erscheinung verleiht. Und so passt er ohne Probleme auch in den Parkraum der Scandlines-Fähre nach Dänemark. Gut, ein bisschen Bauch einziehen müssen wir beim Aussteigen schon, aber das ist bei einer Auslastung von über 400 Autos auch keine Überraschung. Während der Überfahrt haben wir Zeit, im Manual zu blättern und uns mit den umfangreichen Comfort-Funktionen und Assistenzsystemen des Wagens vertraut zu machen. „Mercedes me connect“ zum Beispiel ermöglicht dem Besitzer, nach einmaliger Anmeldung den Wagen per Smartphone suchen zu lassen. Sinnvoll besonders in einer fremden Stadt, wenn man mal

wieder vergessen hat, wo man geparkt hat. Dieser Service ist allerdings nicht wie die Fahrzeugferndiagnose oder das Pannenmanagement in den Basisdiensten enthalten. Ebenfalls nicht serienmäßig, aber ungemein praktisch, sind auch der Spurhalte-Assistent, das Park-Paket mit 360-Grad- Kamera und der Totwinkel-Assistent, der den Fahrer vor dem Spurwechsel warnt, sollte sich gerade ein anderes Auto im toten Winkel befinden. Für eine sichere Fahrt nicht wichtig, aber für den Komfort im Wagen umso wichtiger, sind Zusatzausstattungen wie die Ambientebeleuchtung oder das wärmedämmende und dunkel getönte Glas. Spätestens als wir in Kopenhagen ankommen, erweisen sich die Assistenzsysteme als echte Lebensretter. Alles ist ein bisschen kleiner und jede Parklücke eine echte Herausforderung. Außerdem ist Kopenhagen mit 360 Kilometern Fahrradweg DIE Fahrradstadt in Skandinavien. Die meistbefahrene Strecke ist mit 36.000 Radfahrern pro Tag die geschäftigste Fahrradroute der Erde. Der Totwinkel-Assistent verhindert mehr als einmal, dass Lack und Dänen sich näher kennenlernen. DOCH, DOCH, DER KANN AUCH SPORTLICH Das GLC Coupé ist kein Raser und kein Drängler, aber wenn er will, wird aus dem coolen „Karl“ ein richtiger Rennfahrer. Über Dynamic Select können vier verschiedene Modi für das Fahrwerk eingestellt werden, oder man variiert die einzelnen Parameter ganz individuell. Während das GLC Coupé im „Comfort“-Modus noch regelrecht über die Straßen segelt, wird der Mercedes im „Sport“-Modus schon wesentlich agiler und beweist im „Sport+“-Modus, dass er sich vor seinen Sportwagenkollegen nicht zu verstecken braucht. Und auf schwedischen Landstraßen lässt es sich, ungestört von jedwedem Verkehr, sooo schön sprinten. Als GLC 300 4MATIC schafft es der 4-Zylinder auf eine Höchstgeschwindigkeit von 236 km/h und beschleunigt von 0 auf 100 in 6,5 Sekunden. Der kombinierte Kraftstoffverbrauch liegt bei 7,7 bis 7,2 Litern pro 100 Kilometer. Mittlerweile sind wir in Åhus in Schweden angekommen und haben die erste Nacht etwas außerhalb der Stadt unter freiem Himmel verbracht, als dem Autor einfällt, dass die mitgebrachte Drohne kein Super tankt, sondern ganz ordinäre Batterien benötigt. Ab ins Auto also und in die Stadt gefahren. Auf dem Weg zurück zum Zeltplatz überrascht uns ein heftiger Sommerregen. Der Parkplatz ist mindestens 400 Meter vom Zelt entfernt und der Blick in den Himmel lässt vermuten, dass es wohl noch eine Weile dauern wird, bis die Wolken sich wieder verzogen haben. Wir fahren Sitz und Lehne bis zum Anschlag zurück, schalten das Autoradio ein und sehen den anderen Zeltplatzbewohnern dabei zu, wie sie aufgeregt ihre Mitbringsel ins Trockene bringen. In einer solchen Situation macht sich der geräumige Innenraum des GLC Coupé bezahlt. Wer braucht schon ein Zelt, wenn er im Mercedes schlafen kann? *fj www.mercedes-benz.de

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