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blu Mai 2015

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Die blu im Mai mit Jean-Michel Jarre, Drangsal, Katy Bähm, Daniel Radcliffe und vielen mehr.

Sport 18 Wir zeigen dir

Sport 18 Wir zeigen dir anhand von zwei Ernährungsformen, wie du dich gesund satt bekommst. MITTELALTERDIÄT Ritter waren aufgrund ihrer Ernährung oft höher gewachsen als das Volk, das sich auf dem Acker verdingte. Während sich die herrschende Kaste der Völlerei hingab, hielten sich Söldner und Ritter an eine strenge Diät, die es ihnen erlaubte, lange Kämpfe und das tägliche Training durchzuhalten. Anders als für die Menschen von vor 10.000 Jahren waren Getreide und Milchprodukte im Mittelalter bereits fester Bestandteil der täglichen Nahrung – vor allem die ärmere Bevölkerung griff zu Käse und Brot. Wer eine Rüstung trug, durfte sich über gegrilltes Fleisch, Fisch und Gemüse hermachen. Oft wurden sogar Früchte gekocht, da man annahm, rohes Gemüse und rohe Früchte würden der Gesundheit schaden. Salz stand nicht in großen Mengen zur Verfügung, war aber in der Küche durchaus vorhanden. Insgesamt war die Ernährung im Mittelalter ausgewogener, als der Höhlenmensch sie kannte. Vor allem aber die regelmäßige körperliche Betätigung der Ritter verhinderte, dass sie ihren Pferden den Rücken durchbogen. Bohnen, Erbsen und Linsen waren typische Beilagen mit hohem Energiegehalt und viel Protein. Fleisch vom Wild ist reich an Mineralstoffen und hat im Vergleich zum Vieh einen geringen Fettanteil. Und wer auf die Jagd ging, verbrannte noch Kalorien. Des Ritters tägliches Bier – oft schon zum Frühstück verzehrt – wirkte aufgrund des enthaltenen Hopfens entzündungshemmend, und die Mengen an Magnesium unterstützten den Muskelaufbau. Insgesamt hat die Mittelalterdiät nichts in Haushalten von Sportmuffeln verloren, wer aber regelmäßig das Fitnessstudio besucht, findet in Wildbret und Bohnen eine Alternative zu Proteinshakes und anderen Supplements. FOTO: ISTOCKPHOTOCOM_ALEXRATHS Diät WEG MIT DEM FETT! DIE DIÄT DER ZUKUNFT Insekten sollen schon bald in der westlichen Welt auf den Teller und in die Mägen. Die weiter wachsende Weltbevölkerung, schrumpfendes Land und somit weniger Platz für die Viehzucht sowie die Erderwärmung machen es erforderlich, dass wir uns nach Alternativen zu Schwein und Rind umsehen. Was in Asien und anderen Teilen der Erde schon fester Bestandteil der Küchenkultur ist, könnte die Lösung für den steigenden Proteinbedarf auch im Westen sein und dabei noch Geld und Kohlenstoffdioxid sparen. Die Produktion eines Kilos an Krabblerprotein bedarf gerade einmal ein Zehntel der Futtermenge, die zum Beispiel für die Herstellung von einem Kilo Rindfleisch benötigt wird. Gleichzeitig ist der ökologische Fußabdruck einer Insektenfarm verschwindend gering im Vergleich zur Rinderzucht. Insekten sind reich an Aminosäuren und enthalten wertvolle Vitamine. – Eine große Rolle bei der Umstellung unserer Ernährung soll ein anderes in Asien bereits lange Zeit etabliertes Produkt spielen: Algen. Sie gelten als Anti-Aging-Wunder und finden bei der Zubereitung diverser Gerichte Anwendung, vor allem als Geschmacksmittel. In der Zucht sind Algen genügsam und brauchen, da sie im Wasser wachsen, nicht einen einzigen Quadratmeter kostbarer Baufläche. Natürlich kann sich kein Mensch nur von Grashüpfern und Seegras ernähren, als Ergänzung und Alternative zu hormonschwangerem Supermarktfleisch und versalzenen Fertigspeisen können Proteine aus Insekten und Algen aber schon heute zu einer gesünderen Lebensweise beitragen. Diverse Läden führen bereits Insektenprodukte, Algen sind in Asiamärkten und ausgewählten Lebensmittelgeschäften erhältlich. •fj Fitness PERSONAL TRAINING – PERSONAL COACHING Bequem statt sportlich?! Um das in den Griff zu kriegen, bietet sich die Betreuung durch einen Personal Trainer an. Der erstellt einen persönlichen Trainingsplan, führt motivierende Gespräche und hilft einmal in die Gänge zu kommen und langfristig den Sport in den Alltag zu integrieren. Er berücksichtigt auch bereits bestehende medizinische Probleme wie Rückenbeschwerden. Immer beliebter wurde in den letzten Jahren die Abwandlung vom Personal Training zum Personal Coaching. Der Unterschied liegt in der Anzahl der durch den Trainer begleiteten Workouts. Der Sportler hat die Wahl, wie oft im Monat er gemeinsam mit dem Trainer sein Workout durchführt. Hierbei werden neue Übungen einstudiert, der Plan durch ein Update intensiver gestaltet oder mehr Abwechslung durch ein Freestyleworkout mit dem Trainer geschaffen. Auf diese Weise wird die Begleitung durch einen Trainer erschwinglich und man kann trotzdem sicher sein in Sachen Ausführung und Technik alle wichtigen Regeln sicher zu beherrschen um auf der Basis des eigenen Leistungsniveaus mittel und langfristig seine Ziele zu erreichen. t2inshape.de

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