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blu Mai 2015

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Die blu im Mai mit Jean-Michel Jarre, Drangsal, Katy Bähm, Daniel Radcliffe und vielen mehr.

Stadtgespräch 14 FOTOS:

Stadtgespräch 14 FOTOS: AM Essen ZUM NIEDERKNIEN – DAS JUNIPER IM AXEL HOTEL BERLIN „Vorm Holunder sollst den Hut ziehen, vorm Wacholder niederknien.“ So lautet ein altes Sprichwort. Während sich unsere Gefühle für den Holunder momentan in Grenzen halten und wir dank des inzwischen ausgebrochenen Frühlings auch gerade keinen Hut aufhaben, können wir Letzteres nur absolut bestätigen. Anfang März eröffnete im Axel Hotel (in der Lietzenburger Straße in Schöneberg) das juniper kitchen & bar. Der Wacholder (englisch: juniper) findet sich dort in vielen kleinen Details wieder. Zum Beispiel in den exklusiven Cocktails, für die teils eigens von einer kleinen Berliner Brennerei (Marcus O’Shea) hergestellter Gin (natürlich aus Wacholder) verwendet wird. Wir versuchten einen, der mit ungewöhnlicher Gurken/Limetten-Note ganz famos erfrischend schmeckte und von dem wir gar nicht genug kriegen konnten. Die drei Inhaber, allesamt bärtige Homos zum Liebhaben, sind: Dave Egan (bringt den „Craic“ aus seiner Heimat Irland mit, arbeitete bereits bei Kultburgerbrater The Bird im Prenzlauer Berg und bei The Pantry in Mitte), Paul Cardillo (ein echter quirliger New Yorker mit Talent für Finanzen) und Adam Wide (ein Entertainment Consultant aus Großbritannien mit dem gewissen Blitzen in den Augen). Die drei erarbeiteten ein für Berlin außergewöhnliches Konzept für ihren neuen Laden, das bisher wirklich gut aufzugehen scheint: Es gibt nicht einen, sondern sogar zwei Küchenchefs, die ihre sehr verschiedenen Spezialgebiete zu einem erstaunlich innovativen Angebot kombinieren. Der Berliner Matthias Knopke ist Spezialist für eher bodenständige deutsche Küche, während der frisch aus einer Michelin-Sterneküche abgeworbene Italiener Fabrizio Cervellieri für Leichtigkeit, mediterranes Flair, sowie interessante neue Geschmackskompositionen steht. Aus den stets regionalen saisonalen Zutaten – hier weiß man ganz genau, woher jede Zutat kommt – entwickeln die beiden eine extrem spannende Speisekarte mit internationalem Anspruch. Man legt dabei enormen Wert auf Nachhaltigkeit und Qualität Wir versuchten als Vorspeisen Vitello tonnato (zartrosa, nicht in der Thunfischmayo ertränkt) und hausgemachte Spinat-Ricotta-Ravioli in Salbeibutter (federleicht – eine Geschmacksexplosion). Als Hauptgang gönnten wir uns die Barbarieentenbrust mit karamellisierten Walnüssen und geriebener dunkler Schokolade (ein Gedicht!) sowie das Lammkarree mit Oliven- Kräuter-Kruste (ebenfalls eine Offenbarung). Man darf wirklich gespannt sein, was sich die Köche in Zukunft ausdenken werden, um die sich ständig ändernde Karte zu füllen. Die Desserts (wir hatten eine sehr spannende Tiramisu-Variation und eine „dekonstruierte“ Tarte Tatin) lassen jedenfalls ebenso keinerlei Wünsche offen. Es gibt übrigens auch viele Veranstaltungen im juniper: Man wird Stand-up-Comedy sowie Musikdarbietungen organisieren und auch Drag-Shows und andere communityrelevante Abende & Partys veranstalten. Wir sind hochgespannt, womit uns Dave, Paul und Adam im juniper demnächst so überraschen werden und freuen uns schon drauf, denn bis jetzt hat das alte Sprichwort auf jeden Fall recht: Hier ist alles zum Niederknien! •am juniper kitchen & bar, Lietzenburger Str. 13 – 15, täglich 18 – 23:30 Uhr, www.juniperkitchenandbar.com

15 Stadtgespräch PANASIATISCHE LECKEREIEN Asiatisches Essen ist eine willkommene Alternative zum in Berlin dominierenden Burger-Trubel. Äußerst schmackhaft, gesund und ansprechend angerichtet sind die Speisen, die man bei CHUM & FRIENDS in der Niederbarnimstraße 17 im Friedrichshain bekommt. Auch sehr gelungen inszeniert sind die Räumlichkeiten: unverputzte Wände, massive Holztische und etwas Deko – schön! Im Sommer lockt die Außenterrasse, die von großen Blumenkübeln „bewacht“ wird. •rä Chum & Friends, Niederbarnimstr. 17, U Samariterstr., 030 22358920 FOTO: RÄ SCHILLER AUF DER KASTANIE Schillers Glocke ist vermutlich das Logo dieser Fleischbraterei, die dich satt machen wird: SCHILLER BURGER. Und das nicht mehr nur mitten in Neukölln, dem Spaß- Multikulti-Studi-Bar-Bezirk von Berlin („das neue Kreuzberg“), sondern auch im schönen süddeutschen Stadtteil Prenzlauer Berg. Ganz nah an der Kulturbrauerei und der so gerne für Filmaufnahmen verwendeten U-Bahnstation Eberswalder Straße, in der Kastanienallee 24. Frische Burger mit besten Zutaten, Pommes, die schmecken und natürlich auch leckere Limonade. Die Köche braten das Fleisch übrigens erst nach deiner Bestellung, es gibt hier wirklich kein Fast Food, sondern Leckeres und Frisches. •rä Schiller Burger, Kastanienallee 24, www.schillerburger.de

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