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blu Mai 2015

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Die blu im Mai mit Jean-Michel Jarre, Drangsal, Katy Bähm, Daniel Radcliffe und vielen mehr.

Stadtgespräch 12 FOTO:

Stadtgespräch 12 FOTO: P. DOBIAS „Monogam. Ich könnte das gar nicht, mit einem anderen mitgehen.“ KATY BÄHM & FRANCIS Im Monat Mai finden die meisten Hochzeiten statt. Es liegt wohl an der Wonne, die der Monat verbreitet, am Maiengrün, an seiner warmen Sonne. Dass man aber auch ohne Trauschein und ohne amtliches Siegel glücklich als Paar leben kann, zeigen Katy Bähm/Burak und ihr Francis. Er ist ihr Manager, sie ist eine der erfolgreichsten (jüngsten!) DJanes der Hauptstadt. Wir trafen uns mit ihnen in einem Café, um das Geheimnis ihrer Beziehung zu entdecken. WIE HABT IHR EUCH KENNENGELERNT? Katy: Auf einer Friseurmesse in Düsseldorf. (lacht) Francis: Wir waren beide mit unseren damaligen Partnern da. Ich war Begleitung, Katy, also Burak, Model. Katy: Und du hast mich angestarrt. Ich fand erst deine blaue Strähne bescheuert ... Und schon am nächsten Tag hatte ich deine Freundschaftsanfrage auf Facebook ... Francis: Ich hatte seinen Namen auf einem Bild von der Messe entdeckt. Mit unseren damaligen Partnern war es ja schon ziemlich am Ende. Ich bereue das nicht. (grinst) UND WIE LANGE SEID IHR NUN ZUSAM- MEN? Francis: Zweieinhalb Jahre Katy: Mit Pausen ... PAUSEN? WIE KOMMT MAN WIEDER AUFEINANDER ZU, WENN MAN STREITBE- DINGT AUSEINANDERGING? Katy: Es gab eine Zeit, da hockten wir zu viel aufeinander, wir sind sehr bald zusammengezogen und waren 24 Stunden am Tag zusammen. Irgendwann war ich tierisch genervt. Francis: Ja, es war ja deine Pause. Ich war auch länger bei meinen Eltern, raus aus Berlin. Katy: Damals haben wir wirklich nur noch gestritten, dann haben wir uns für – hm – etwa sechs Monate getrennt. ABER IHR HATTET KONTAKT? Katy: Ja, außer mal zwei Wochen Funkstille hielten wir Kontakt. Man schrieb sich oder telefonierte. Er war hartnäckig – und meine Gefühle für ihn waren ja nicht weg! Francis: Und dann haben wir es erneut miteinander versucht. Es ist alles geklärt und schön. LEBT IHR DIE BEZIEHUNG MONOGAM ODER OFFEN? Francis: Monogam. Ich könnte das gar nicht, mit einem anderen mitgehen. Katy: Ich auch nicht. Ich würde mich schnell von ihm zurückziehen, wenn da etwas wäre. Meine Art, eifersüchtig zu sein. Francis: Ich werde dann eher laut ... Katy: Was ich wirklich komisch finde, sind Paare, wo beide (oder einer) diese Apps haben, wo man Sexdates sucht. Als ob man immer sucht. Francis: Nein, geht gar nicht. WIE GESTALTET IHR EURE BEZIEHUNG IM ALLTAG? IHR HABT JA AUCH ZWEI HUNDE ... UND: WER MACHT DAS FRÜHSTÜCK NACH EINER KLUBNACHT? Katy: Keiner, denn ... Francis: ... wir landen morgens dann immer bei Burger King. (grinst) Katy: Dann hat man keinen Frühstückshunger mehr. Francis: Ich bin mehr oder weniger ihr Manager, was ihre DJ- und Szenetätigkeiten angeht. Die Hunde, Balou und Mogli, sorgen für den richtigen Ausgleich zur Szene. Katy: Die Szene findet übrigens in unserem Wohnzimmer nicht statt. Ich liebe meinen Job und wir beide haben viel Spaß nachts dort, aber privat ist privat. MAN SIEHT ABER VIEL VON EUCH AUF FACEBOOK ... Katy: Ja, das mag er. Francis freut sich, wenn wir viele Likes bekommen. (grinst) IST FACEBOOK DENN SO WICHTIG? Francis: Hm, es ist ein schöner Weg zu zeigen, dass man zusammen ist. Es schweißt zusammen. Katy: Man muss das machen, denke ich. Social Media sind so wichtig, auch für meine Jobs. Ich will aber zeigen, dass ich vergeben bin. Trotzdem bekommt man dauernd eindeutige Angebote oder Schwanzbilder. Die Typen blocke ich dann. •Interview: Michael Rädel

13 Stadtgespräch Konzert EIN JÄGER DES GROSSEN POPSONGS Dirk Darmstaedter, von 1988 bis 1996 Sänger der Band The Jeremy Days („Brand New Toy“), veröffentlicht mit „Beautiful Criminals“ seine 13. Solo-Platte. Und er kommt auf Tournee! FOTO: MARKUS WUSTMANN „Das ist einfach auch das Schönste, was es für mich im Leben gibt: an Songs rumzuschrauben. Es ist die Erfüllung, das wirklich Wichtige. Man ordnet alles dem Song unter, immer auf der Suche nach den großen Emotionen und den großartigen Sounds, bis man in einem Phil Spector’schen Kosmos verschwindet, in dem vielleicht nur noch ich und Ben und Lars verstehen, was zur Hölle ich eigentlich vorhabe“, so Dirk Darmstaedter. Dabei stünde am Ende keine Erfolgsformel im Vordergrund, sondern der eigene Instinkt. „Das klingt natürlich nach einer Binsenweisheit“, rollt Darmstaedter mit den Augen. „Alles lässt sich ja auf so kleine griffige Formeln wie ‚Mach dein Ding‘ reduzieren. Aber man muss auch erst mal da hinkommen und das so durchziehen – und auch etwas erlebt haben.“ •rä Live präsentiert der Musiker seine neue Platte u. a. in Hamburg (11.5., Knust), Köln (13.5., Stereo Wonderland) und Berlin (10.5., Austerclub). MOdE fürS fENStEr. Homekollektion 10–20% Rabatt z. B. JALOUSIEN über 35x in deutschland und 12x in Berlin! Charlottenburg: Kantstraße 52 friedrichshain: Karl-Marx-Allee 90 Köpenick: Bahnhofstraße 14 Prenzlauer Berg: Schönhauser Allee 86 reinickendorf: Scharnweberstraße 6 Siemensstadt: Nonnendammallee/ Ecke Paulsternstraße Spandau: Klosterstraße 33/ Ecke Sedanstraße Steglitz: Friedrich-Wilhelm-Platz 9 tempelhof: Sachsendamm/Alboinstraße (Bauhaus, IKEA-Ausfahrt) Wilmersdorf: Lietzenburger Straße 53/ Ecke Joachimstaler Straße Zehlendorf: Clayallee 351 Bln.-Waltersdorf: Gewerbegebiet an der A 113, Ausfahrt Grünau (vis-á-vis IKEA) Jalousien • Rollos • Plissees • Lamellenvorhänge • Markisen Außendienst: 030 324 99 82 www.jaloucity.de

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