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blu Juni 2016

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Musik FOTO: RTL / STEFAN

Musik FOTO: RTL / STEFAN GREGOROWIUS „Spaß gepaart mit Nachdenklichkeit“ PRINCE DAMIEN Es ist nach Mark Medlock, Elli Erl und Daniel Schuhmacher der vierte queere Gewinner der RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS). In der Szene ist der 25-jährige Münchener schon seit Jahren immer wieder aufgefallen und stand uns für ein paar Fragen Rede und Antwort. •ck DU BIST IN SÜDAFRIKA GEBOREN – WIE BIST DU NACH DEUTSCHLAND GEKOMMEN? Mein Dad, ein gebürtiger Bayer, hat meine Mum in Südafrika kennengelernt. Sie haben mich dort gemacht, und dann hat er mich und meine Schwester hier in Deutschland aufgezogen. Es war quasi nur flutsch, raus und ab ins Vaterland. HAST DU NOCH EINE VERBINDUNG NACH JOHANNESBURG? Leider nicht. Ich kenne nur den deutschen Teil meiner Familie. Aufgewachsen bin ich mit Papa, Opa, Oma und meiner Stiefmutter. WIE KAM ES, DASS DU MUSIK ZU DEINEM BERUFLICHEN LEBENSMITTELPUNKT GEMACHT HAST? Lustige Frage. Als Kind wollte ich immer Gärtner werden, dann Gartenbauingenieur, Astronaut, Ernährungswissenschaftler. Tja ... und seit ich meine größere Schwester zu Missy Eliott tanzen gesehen habe, wollte ich nichts anderes als Musik machen. IN DER ZWEITEN CASTINGSHOW IM JANUAR TRUG PRINCE DAMIEN SEINE ERSTE EIGENE SINGLE VOR, ZU DER ER UNS ERZÄHLTE: Die Idee zu dem Song kam mir in der Schlange beim Einkaufen im Netto, als ich eine gewisse Person einfach nicht aus meinen Kopf bekommen habe. WAS PRINCE DAMIEN IN DEN SHOWS SO EINZIGARTIG MACHTE, IST SEINE OPTIK. DIESE STAND AUCH SCHON IMMER IM MITTELPUNKT SEINES INTERESSES. AUF DIE FRAGE, WAS SEINE FANS LIVE ERWAR- TEN DÜRFEN, VERRIET ER UNS: Eine Menge Spaß gepaart mit Nachdenklichkeit an der ein oder anderen Ecke. Nicht nur für das Gehör, sondern auch für das Auge wird es was Schmackhaftes geben. Es langweilt ja, wenn man wie ein Schluck Wasser ohne Sprudel in der Ecke steht und seine Texte singt. Da bin ich dann lieber ’ne Cola! „Music made visible“ ist das Thema. www.prince-damien.com

Musik Tour ELIAS HADJEUS MACHT POPMUSIK FOTO: GEORG ROSKE 2016er-Popmusik aus dem Hier und Jetzt, die etwas anders buchstabiert wird: Klassische Songstrukturen und Gitarrenriffs, dazu eigenwillige Lyrics, die sich um komplexe Drum Breaks winden. Die neuen Lieder für das Album „Wir brauchen nichts“ – etwa Kompositionen wie der Opener „Vorglühen“, „Das berühmte Lied mit der Katze“ oder das melancholischentspannte „Auf der Allee“ – sind im Charlottenburger Hauptquartier entstanden. Mit dabei war Songwriter Max van Dusen. „Anfangs bin ich für diese Aufnahmen wie ein krasses Groupie angetreten. Doch es lief in der Praxis ganz locker, und letztlich wurde eine wirklich inspirierende Zusammenarbeit daraus“, erzählt Elias. „Meine Generation“, fährt er fort, „steht vor der krassen Situation, dass über zig digitale Kanäle alles gleichzeitig verfügbar ist. Alles scheint unendlich unübersichtlich. Damit setze ich mich auseinander: Es geht darum, sich einigermaßen zu orientieren – und sich am Ende auf das festzulegen, was dich ausmacht.“ Elias, der „vor der schlafenden Stadt, die einsamen Hunde bellen“ hört, setzt damit die lange Linie der deutschsprachigen Songpoeten fort – von Reinhard Mey über Rio Reiser in die „Generation Maybe“. Und jetzt ist er auf Tour, um live zu überzeugen. „Wir brauchen nichts“-Tour: 27.5. Köln, die wohngemeinschaft, 29.5. Dresden, Bärenzwinger, 30.5. Hamburg, Mojo Jazz Café, 31.5. Berlin, Musik & Frieden Neuer Look, neuer Sound! Meghan Trainor ist zurück mit ihrem neuen Album „Thank You“ inklusive der Hitsingle „NO“! www.meghantrainor.com „7/27“ – das neue Album von Fifth Harmony inklusive der Hitsingle „Work From Home“! www.fifthharmony.com

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