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blu Juni 2016

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Stadtgespräch 12 PETER

Stadtgespräch 12 PETER DOBIAS „Hatten viel Spaß bei dem Shooting“ Was wäre die Modewelt ohne Fotografen? Nix. Und Peter Dobias ist einer der erfolgreichsten Fotografen der Szene. Für uns nahm sich der in Kroatien geborene Wahlberliner Zeit, ein paar Geheimnisse zu verraten. IST RAY MANNIX DEINE NEUE MUSE? Ray ist eine meiner Musen. Ich habe insgesamt drei Jungs, mit denen ich gerne arbeite. Ein Deutscher, ein Spanier und eben der Ray aus Tschechien. Zwei der Models haben schon vor zwei Jahren ihr erstes Shooting mit mir gemacht und es wurde ein sehr großer Erfolg. Zum Beispiel Jose aus Barcelona ist dank meinen Fotos heute unter anderem auch ein exklusives Model der Spanischen Brand ES Collection/Addicted. WIE KAMT IHR IN KONTAKT? Ray habe ich auf einer Party in Berlin kennengelernt, wo ich nachts Fotos machte. Nach der Party hat er sich selbst bei mir gemeldet, er wolle gerne ein paar Fotos mit mir machen – und ist nur deswegen extra aus Prag angereist. Wir haben uns sofort sehr gut verstanden und hatten viel Spaß bei dem Shooting. Die Fotos sind sehr gut angekommen, wofür er sich jedes Mal, wenn wir uns sehen, auch bedankt. (grinst) AN WAS FÜR PROJEKTEN ARBEITEST DU GERADE? Ich arbeite an unterschiedlichen Fotoprojekten. Ich mache Party-, Porträt-, Akt-, Hochzeits- und auch Produktfotos für online. Da boomt das Business gerade, daher fällt da viel – hauptsächlich organisatorische – Arbeit an, auch weil wir einen Teil davon in Prag produzieren. WAS FÜR PLÄNE HAST DU NOCH IN 2016? In 2016? Bestimmt noch viele so sexy Jungs wie Ray abzulichten. Mit Ray werden wir im Sommer einen Kalender für 2017 auf Ibiza machen. Außerdem reise ich sehr viel und fotografiere außerhalb von Berlin. •Interview: Michael Rädel www.photographypeterdobias.com

13 Stadtgespräch FOTO: KLAUS ESCHEN Ausstellung GÜNTER BRUS’ STÖRUNGSZONEN Noch bis zum 6. Juni widmet sich der Martin-Gropius-Bau mit der Ausstellung „Störungszonen“ dem Œuvre des 1938 in Wien geborenen „Aktionisten“ Günter Brus. Es ist übrigens die erste Werkschau des Ausnahmekünstlers in Berlin, obwohl er einst nach einer gerichtlichen Verurteilung zu einer Haftstrafe wegen „Herabwürdigung österreichischer Symbole und Verletzung der Sittlichkeit und Schamhaftigkeit“ in Wien nach West-Berlin floh. Hier entstehen zwischen 1969 und 1980 seine wohl wichtigsten Werke. Lohnenswert. •rä Bis 6.6., Günter Brus: Störungszonen, Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstr. 7 GÜNTER BRUS: BLUMENSTÜCK, RHOMEWEG BERLIN, 1969, BRUSEUM / NEUE GALERIE GRAZ, UNIVERSALMUSEUM JOANNEUM Ausstellung BIN ICH EIN DANDY? „Smart, sexy, unnahbar, borderlineverdächtig“ und „auf jeden Fall etwas selbstverliebt“: der Dandy. Vor über 150 Jahren bezeichnete man so „junge Leute, die in auffälliger Bekleidung Kirche oder Jahr - markt besuchen“ – an allen Beschreibungen ist etwas dran. Das Schwule Museum* nimmt sich ab dem 23.6. dem Thema allumfassend an. •rä 23.6., Am I Dandy?, Schwules Museum*, Lützowstr. 73, 19 Uhr Kunstfestival ORTSTERMIN IN BERLIN-MOABIT Am ersten Juniwochenende werden sich die Türen zu den Ateliers und eigens organisierten Ausstellungen in Moabit öffnen. So viele Fragen, die die Gesellschaft an uns stellt, so viele Fragen, mit denen sich auch die Kunstszene auseinandersetzen will (und muss): Welche Rolle spielt die Angst vor dem Fremden in Deutschland? Und sind diese Ängste wirklich irrational oder betreffen sie auch lang erkämpfte Freiheiten? Wie gehen wir mit Gewalt um? Stoßen hier nicht sehr verschiedene kulturelle und religiöse Werte aufeinander? Der Kunstverein Tiergarten will vor diesem Hintergrund das Thema „Flucht und Identität“ beim diesjährigen Kunstfestival zur Diskussion stellen und künstlerische Perspektiven vorstellen. •rä 3. – 5. Juni, Kunstfestival „Ortstermin“ in Berlin-Moabit, www.kunstverein-tiergarten.de

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