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blu Juli / August 2019

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42 VIP FOTO: B. WOLF

42 VIP FOTO: B. WOLF WANKELMUT AUS DEM DICKEN B So richtig weg war der Berliner DJ ja nicht, trotzdem war Wankelmut schon mal präsenter. Jetzt gibt es endlich wieder neue Musik von ihm! Gerade erschien seine Zusammenarbeit mit Rilan & The Bombardiers. „Walking on Fire“ heißt der Track mit dem bluesigen Gesang, der dir sicher noch häufiger in den Klubs begegnen wird. Wie immer bei Wankelmut hat er auch eine schwermütige Note. „Meine Musik enthält immer etwas Melancholisches, das ist wohl meine Handschrift. Privat bin ich ein fröhlicher Mensch“, verriet Wankelmut uns einmal im Interview, als wir ihn darauf ansprachen. Eine absolut tanzbare Mischung aus Rock, Funk, Blues und House – „Walking on Fire“ hat durchaus das Zeug zum Hit! Wankelmut, geboren am 7. Juli 1987, remixte schon Größen wie Gossip, Lenny Kravitz und Hozier. Dank Hits wie „One Day/ Reckoning Song“ mit Asaf Avidan & The Mojos, „Almost Mine“ mit Charlotte OC sowie „My Head Is a Jungle“ mit Emma Louise hatte der Musiker international in den Charts großen Erfolg. Populär sind auch seine drei DJ-Mix-Alben „Wankelmoods“. *rä SOPHIE MARCEAU AMÜSIERT Mitunter kommen Filme auf den Markt, die dann doch so richtig überraschen. Zum Beispiel dieser Film mit Sophie Marceau („La Boum“, „LOL“, „Braveheart“) und Pierre Richard („Die KLATSCH & STERNE Sch’tis in Paris“, „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“). Erzählt wird in „MRS. MILLS VON NE- BENAN“ von Helene (Sophie Marceau), die ihr Geld als Herausgeberin kitschiger Liebesromane verdient. Ihr Leben ist langweilig und trist – bis die exzentrische Amerikanerin Mrs. Mills in das Nachbarappartement einzieht. Plötzlich bekommt Helenes Leben Schwung und der Verlag ein neues Werbegesicht: Mrs. Mills. Aber die hat ein Geheimnis – und ganz eigene Pläne ... Ein gar nicht so platter Film, der durchaus komische Momente hat. Natürlich ist es immer eine Gratwanderung, wenn ein heterosexueller Mann eine queere Rolle spielt. Aber das Ensemble meistert alle etwaigen Fallstricke meisterhaft. *rä RENÉE ZELLWEGER ALS JUDY GARLAND Im Herbst soll ein Kinofilm zu Ehren Judy Garlands. Ohne sie keine Stonewall-Aufstände, kein CSD. Kein Scherz. „Mir ist das so was von egal, ich singe für Menschen“, erklärte Judy Garland (* 10. Juni 1922 als Frances Ethel Gumm) einst, angesprochen auf ihre kritisch beäugte schwule Fangemeinde. Die Mutter von Liza Minelli war nicht nur zeitlebens eine Ikone der Community – durch den am Tag ihrer Beerdigung ausgelösten Stonewall-Aufstand, der die Geburt des Christopher Street Days darstellt, ist sie untrennbar mit der Geschichte der Lesben- und Schwulenbewegung verbunden. Mit ihrer Darstellung der Dorothy in „Der Zauberer von Oz“ wurde sie 1939 nicht nur weltberühmt, sondern auch unsterblich als das kleine Mädchen mit Zöpfen und großen verträumten Augen, das mit seiner glockenklaren Stimme „Over the Rainbow“ singt. Ihre späteren Filme („Meet me in St. Louis“, „Das Urteil von Nürnberg“), vier Scheidungen, die Skandale um ihre Medikamentenabhängigkeit und auch ihr durch eine Überdosis Schlafmittel ausgelöster Tod am 22. Juni 1969 schafften es nicht, dieses Bild auszulöschen. Im Herbst 2019 soll „JUDY“ in den Kinos anlaufen. In dem Film spielt Oscar-Preisträgerin Renée Zellweger („Bridget Jones“, „Miss Potter“, „Chicago“, „Unterwegs nach Cold Mountain“ ...) Judy Garland. *lm/rä

Flying with Pride. Es wird laut. Es wird bunt. Es wird unvergesslich. Und wir fliegen mit – beim CHRISTOPHER STREET DAY 2019 am: 07 .07. in KÖLN 20.07. in FRANKFURT 27 .07. in BERLIN

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