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blu Juli 2017

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8 BÜHNE INTERVIEW LUCIO

8 BÜHNE INTERVIEW LUCIO VIDAL „...das Gefühl, dass ich mich FOTO: ELENA SAN FRANCISCO Lucio (33) kommt aus Argentinien, hat schon in Brasilien und Spanien gelebt und ist vor zwei Jahren in Berlin angekommen. Mit uns sprach er über Demut und Saumfleisch. Erinnerst du dich noch an deine ersten Schritte am Theater? Meine Karrierelaufbahn hat angefangen, als ich 17 war. Das war an der Theaterschule, wo ich auch ein paar Tanzkurse belegt hatte. Ich war plötzlich Feuer und Flamme für die Tanzwelt, also konzentrierte ich mich eher darauf. Zwei Jahre später startete ich dann professionell durch. Seit 2015 bist du am Berliner Staatsballett. Welche Erfahrungen hast du hier gemacht? Am Anfang war es ein wenig schwierig für mich, denn das Staatsballett ist eine sehr klassische Kompanie, und ich hatte zuvor immer in zeitgenössischen getanzt. Seit ich hier lebe, haben sich einige neue Möglichkeiten aufgetan. Verschiedene Projekte mit sehr talentierten Musikern, Fotografen etc. Ich habe sogar schon für ein paar Magazine gemodelt. Ich denke, man muss jeden Tag offen sein, Neues zu entdecken. Das ist der Schlüssel, denn so können wir allem unsere Demut zollen. Und wie sieht diese Demut in Berlin aus? Na ja, die Stadt hat schon einen gewaltigen Underground mit reichlich Spielraum, um deine eigenen Projekte zu entwickeln. Es ist wunderbar, in einer Stadt mit so unglaublicher Musikkultur zu leben. Berlin hat immer schon mein Interesse geweckt. Geht das nicht den meisten so, die herkommen? Ja, aber ich habe wirklich das Gefühl, dass ich mich selbst hier entdecke. Bevor ich herkam, war ich eher jemand, der nicht viel selbst hier entdecke ...“ ausging. Alles hier ist so offen, niemand verurteilt dich für dein Aussehen, für deinen Beruf oder deinen Kontostand. Das macht alles so viel angenehmer. Was vermisst du an Buenos Aires? Ich bin vor neun Jahren aus Buenos Aires weggezogen, habe dort meine Familie. Die vermisse ich natürlich am meisten. Außerdem muss man sagen, dass Wein und Fleisch in Argentinien einfach unvergleichlich sind. Wann immer ich nach Hause komme, ist das erste, was ich mache, Entraña zu essen [Anmerkung der Redaktion: Wir haben nicht genau rausbekommen, was für eine Art Fleisch das ist. Wir vermuten „Saumfleisch“] und eine Flasche Malbec vom Weingut Bodega Catena Zapata zu trinken. *Interview: Dennis Stephan www.staatsballett-berlin.de

FOTO: D. TRUSCELLO KONZERT Verlosung: Céline Dion Die bodenständigste aller Diven mit der größten Stimme kommt. Bekannt wurde die Stimmstarke schon in den 1980ern (sie gewann 1988 den Eurovision Song Contest für die Schweiz), seit den 1990ern hatte sie dann Welthits wie „My Heart Will Go On“, „I’m Alive“ und „Because You Loved Me“. Bis heute schafft sie es regelmäßig hoch in die Charts, sei es mit französischen oder englischen Alben. Nachdem sie zuletzt vor allem durch Schicksalsschläge in die Medien kam – unter anderem ihr Mann verstarb –, konnte man kürzlich endlich wieder mit ihr und über sie schmunzeln: Bei der Met Gala in New York sah sie so, ähem, bizarr aus wie auch Katy Perry und die meisten anderen weiblichen Gäste. Und sie tanzte dann noch – „A New Day Has Come“ und „Taking Chances“ eben. Dions Livestimme ist ungeschlagen und auch ihre Bühnenpräsenz erfreut. Davon kann man sich am 23. und 24. Juli live in der Mercedes-Benz Arena in Berlin überzeugen. Wir verlosen Karten für den 23. Juli! *rä www.blu.fm/gewinne SHOW Sayonara, Tokio! Ab dem 12.7. präsentiert der Wintergarten zu seinem 25. Geburtstag die aufwendigste Show seiner Geschichte. „SAYONARA TOKYO“ ist eine bunte Musikrevue, die alles erfüllt, was du dir zum Thema Japan wünschst – und ein paar Überraschungen. Geishas! Tamagotchis! Kirschblüten! Ab 12.7., SAYONARA TOKYO, Wintergarten, www.wintergarten-berlin.de/show/sayonara-tokyo Y O U R P A R T Y S H O T

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