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blu Juli 2017

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32 CITYRADAR FOTO: XAMAX

32 CITYRADAR FOTO: XAMAX REVOLVER TEMPODROM Prachtkisten! Die Thunder From Down Under live CITYRADAR MARTIN-GROPIUS-BAU Entdeckte sich: Schauspielerin Sonja Kirchberger in der Ausstellung „Foto.Kunst.Boulevard“. MUSIK & FRIEDEN Quietschvergnügt: SchwuZ-Star Destiny Drescher schenkt jedem ein Lächeln. FOTOS: M. RÄDEL FOTO: DAVID SONNTAG FOTO: M. RÄDEL FOTO: XAMAX FOTO: XAMAX FOTO: M. RÄDEL BAR JEDER VERNUNFT Hatte Spaß: Justizsenator Dirk Behrendt auf der Premierenparty von Pigor & Eichhorn. CHANTALS HOUSE OF SHAME FOTO: XAMAX SOHO HOUSE Schauspieler Martin Walde FOTO: M. RÄDEL IRRENHOUSE „NITHAN THAI“- ERÖFFNUNG Gedeon Burkhard mit seiner Mutter Elisabeth von Molo.

CSD 33 FOTO: M. RÄDEL DEMO DAS MOTTO 2017: EINE KAMPFANSAGE Es war ein Rekord: Knapp 200 Motto-Vorschläge standen zur Wahl, als das basisdemokratische CSD-Forum tagte. Die politische Richtung war schnell klar – am Ende wurde aber umso intensiver über Feinheiten in der Formulierung diskutiert und abgestimmt. Während der zweite Teil des Mottos „Mehr von uns – Jede Stimme gegen Rechts!“ eine unmissverständliche Kampfansage gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus ist, kann der erste Teil sehr weit interpretiert werden, zum Beispiel so: • Frauke Petry sagte im Sommer, es wären viel zu viele Schwule und Lesben im Fernsehen. Das Gegenteil ist der Fall: Sowohl im Programm als auch in den Rundfunkräten braucht es mehr von uns. • Die „besorgten Eltern“ und die „Demo für alle“ fordern weniger Sichtbarkeit queeren Lebens an Schulen. Wir wollen mehr von uns im Unterricht. • 39,8 Prozent sagten in einer Studie der Antidiskriminierungsstelle, es wäre ihnen „sehr“ oder „eher“ unangenehm zu erfahren, dass die eigene Tochter lesbisch ist – und sogar 40,8 Prozent, wenn der eigene Sohn schwul ist. Mehr von uns brauchen Akzeptanz in der Familie. • Auch die Sichtbarkeit homosexueller Paare in der Öffentlichkeit ist vergleichsweise vielen Befragten unangenehm: 38,4 Prozent sehen es demnach nicht gern, wenn zwei Männer in der Öffentlichkeit ihre Zuneigung zeigen, etwa indem sie sich küssen. 27,5 Prozent finden es unangenehm, wenn es sich um zwei Frauen handelt. Zum Vergleich: Ihre Zuneigung zeigende heterosexuelle Paare empfinden knapp 10,5 Prozent als unangenehm. Wir brauchen mehr von uns in der Öffentlichkeit. • Prinzipiell zeigt die AfD immer wieder auf „die kleine Minderheit, die zu viel Raum in der politischen Diskussion“ einnehme. Wir finden, dass wir viel zu wenig Raum einnehmen. • Die abwertende Diskussion über die Einführung von Unisextoiletten in Berlin zeigt, dass ein Nerv getroffen wurde. Wir brauchen nicht weniger Trans*- und Intersichtbarkeit, sondern mehr! Ein Motto also, das anscheinend passende Impulse für die CSD-Saison bieten kann. *ck 22.7., CSD-Demo ab 12 Uhr, Route siehe Seite 34, www.csd-berlin.de

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