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blu Januar/Februar 2019

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4 STADT Community LAING: MORGENS IMMER MÜDE? Wer so viele Konzerte gibt, der braucht seinen Schlaf. Nur gut, dass die Auftritte der schrägen Kunst-Punk- Dichter-und-Denker-Elektro- Girlgroup Laing abends stattfinden. Die Wilden reisen ab Mitte Januar im Rahmen ihrer „Fotogena“-Tour durch Deutschland und machen unter anderem am 17.1. in Köln, am 20.1. in Hamburg, am 29.1. in Frankfurt sowie am 30.1. in Berlin musikalische Station. *rä FOTO: M. RÄDEL TREND Trends, Selfies und Promis FOTO: BEN WOLF LA COCOTTE Maler Tobias Ecke verrät Tolles: „Im La Cocotte werde ich im Februar eine Ausstellung haben. Aus Anlass der im selbigen Monat stattfindenden Berlinale werde ich mich thematisch einerseits mit für mich besonderen Filmen und andererseits meinem persönlichen Blick auf die Filmwelt auseinandersetzen. Als Ausstellungszeitraum sind ungefähr zwei Monate angedacht.“ www.lacocotte.de FOTO: M. RÄDEL So wird der Winter toll: Die Berlin Fashion Week zeigt die neusten Modetrends, Aufreger und Hingucker. Da freuen sich nicht nur Promis wie Motsi Mabuse drauf! Vom 15. bis 18. Januar gilt es nicht nur über zehn Messen- und Modenschauplattformen zu erleben – unter anderem die PREMIUM und die SEEK –, sondern auch das zu entdecken, zu bewerten, später dann zu kaufen, was die Designer sich so alles für LESUNG Ralf König @ BKA Theater In „PORNSTORY“ setzt sich der wohl berühmteste schwule Zeichner mit der heterosexuellen Vollerotik auseinander. den Menschen der Gegenwart und Zukunft ausgedacht haben. Zweimal im Jahr, im Juli und im Januar, zeigt Berlin gebündelt, warum diese Stadt weltweit als Trendsetterin gilt – und mehr ist als eine „alte Schlampe“. Hier entwickelt die Avantgarde das, was dann in Düsseldorf und Frankfurt verkauft wird. Und danach wird in den Klubs gefeiert ... Immer wichtiger werden auch die Themen Ökologie, Nachhaltigkeit und Fair Trade. Lobenswert. *rä fashion-week-berlin.com Erst waren es gemalte Bildchen, dann Fotografien, dann Filme via Super-8- Filmprojektor, es folgten VHS-Kassetten, DVDs und jetzt das Internet. Die Pornografie begleitet den Menschen schon, seitdem er denken kann – und seitdem er sie produzieren kann. Doch warum nimmt sich Ralf König nun der heterosexuellen – mitunter frauenfeindlichen – Variante an? Und vor allem: Wie? „Was König an dem Thema interessierte, war ja gerade der Geschlechterkampf, das alte Mann-Frau-Sex-Ding. Nirgends zeigen sich heimliche Fantasien, Hemmungen und Unterschiede so deutlich wie im schnöden Porno“, verrät das BKA Theater dazu. „Denn was dem Manne ein Pläsier, ruft Brechreiz bei der Frau herfür!“ Zusammen mit Zeichner Nicolas Mahler entstand der Comic „PORNSTORY“, die Lesung gibt es am 20. Januar um 20 Uhr im BKA Theater. *rä www.ralf-koenig.de

STADT 5 FOTOS: M. RÄDEL Shinrin Yoku, so bezeichnet man in Japan das „Baden“ im Wald. Hier weiß man schon lange um die beruhigende und das Immunsystem stärkende Kraft von Waldspaziergängen. PSYCHE HALLO WINTERBLUES! Die besinnliche Advents- und die fröhliche Weihnachtszeit sind rum, auch Silvester ist – wenn dieses Heft erscheint – fast schon vorbei. Und dann? Dann ist es bis April einfach nur noch dunkel, kalt und feucht in der Welt. Die U-Bahnen sind voll von Miesepetern, die Klubs leer, die Absturzkneipen voller Frusttrinker. Und Dating macht mit klammen Händen auch weniger Spaß. So richtig zu feiern gibt es nichts und die meisten igeln sich zu Hause ein und futtern das, was von der „Festsaison“ übrig und jetzt zum reduzierten Preis in den Läden zu bekommen ist. Jetzt wird man also auch noch dick! Als ob man sich nicht schon sonst genug trübe Gedanken macht, Body Positivity hin oder her. Den dunklen Winterblues-Tagen kann man aber auch ganz anders begegnen. Erfolgsund Motivationstrainer Jürgen Höller zum Beispiel rät, „drei Tage die Woche fest eine Aktivität einzuplanen“, das schaffe Verbindlichkeiten. „Es geht hauptsächlich darum, etwas zu unternehmen, was, ist dabei zweitrangig und kann drinnen oder draußen stattfinden. Hier ein paar Tipps: Spieleabend, in ein Museum gehen, ein Kabarett besuchen.“ Auch gut seien Sport und kaltes Duschen – das bringt in Schwung. Und Sonne! „Zwischen Oktober und Februar scheint die Sonne selten und es ist bekannt, dass Vitamin-D-Mangel zu Müdigkeit, Heißhunger und Nervosität führt. Hier gilt es folglich jeden Sonnenmoment einzufangen. Sei es in der Mittagspause bei einem kleinen Spaziergang, beim Joggen oder einem heißen Getränk auf der Winterterrasse“, verrät er. Und schon schließt sich der Kreis: Warum sich nicht einfach jeden zweiten Tag mit einem Kollegen in der Mittagspause verabreden? Oder mit der besten Freundin im Park joggen, statt am Telefon über all das Trübe zu sprechen, was einem in dieser Jahreszeit widerfährt? Falsch sei es, sich mit negativen Vergleichen zu belasten. „Es ist so dunkel draußen, das deprimiert“ oder „Ich würde jetzt lieber am Strand liegen“, schaffe ein negatives Mentalbild, meint Jürgen Höller. Statt immer wieder Vergleiche zu Dingen zu ziehen, die diese Jahreszeiten nicht bieten, würden imaginäre Bilder mit schönen möglichen Dingen helfen, die Stimmung und auch die Motivation zu verbessern. „Wenn ich aus der Kälte komme, gönne ich mir eine heiße Dusche.“ Oder: „In der Dunkelheit mache ich mit Freunden einen Laternenlauf mit anschließendem Kürbisessen.“ Also, lebe achtsam, freu dich über das, was möglich ist, gib dem Winter eine Chance – mit oder ohne Schnee und festen Partner. Das Leben ist schön, keep it hygge! *rä www.juergenhoeller.com www.blu.fm/kultur Dieser Hund macht es richtig: Sonnenbaden in Maßen tut gut.

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