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blu Februar 2018

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4 STADT Community QUEERE

4 STADT Community QUEERE FLÜCHTLINGE Das LSVD-Projekt „Queer Refugees Deutschland“ vernetzt, unterstützt und berät deutschlandweit geflüchtete LGBTIQ* und Anlaufstellen für geflüchtete LGBTIQ*. Wer flieht, hat dafür gute Gründe. Dies gilt besonders für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans* und intergeschlechtliche Menschen (LGBTIQ*), die in ihren Herkunftsländern Verfolgung und Gewalt seitens des Staates, der Familie oder der Gesellschaft erfahren mussten. Und auch in Flüchtlingsunterkünften und Integrationskursen scheinen Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen von LGBTIQ* eher die Regel als die Ausnahme zu sein. Ziel des neuen Projektes „Queer Refugees Deutschland“ ist es, die deutschlandweit bestehenden Projekte zu vernetzen und bei ihrer Arbeit zu unterstützen. www.queer-refugees.de WAHL Berlin sucht seinen Mister Leather 2018 Männer, aufgepasst! Nach satten vier Jahren Pause veranstaltet der Berlin Leder und Fetisch e. V. (BLF) im April 2018 wieder die Wahl zum Mister Leather Berlin. „Am Ostersonntag wird derjenige Bewerber gewählt, der durch persönliches Auftreten, seine physische Erscheinung und Ausstrahlung am besten geeignet erscheint, die deutsche Lederszene sowohl in Deutschland als auch international ein Jahr lang zu vertreten“, verrät dazu der Verein. Wer Lust hat mitzumachen, muss folgende Voraussetzungen erfüllen: Du bist • am 1. April 2018 mindestens 18 Jahre alt. • in Berlin polizeilich angemeldet. • vom BLF-Vorstand zur Wahl zugelassen worden. • an Leder, SM oder Fetisch interessiert. • bereit, am Wahlabend in passenden Lederoutfits in der Öffentlichkeit aufzutreten, um an der Wahl zum Mr. Leather Berlin 2018 teilnehmen zu dürfen. NEUES VOM CSD-VEREIN Der Berliner CSD e. V. konnte seine Schulden von 202.000 Euro auf rund 20.000 Euro abbauen. Zudem wurde der neue Vorstand gewählt. Die Mehrheit des CSD-Vorstands ist nun weiblich: Wiedergewählt wurden Monique King und David Staeglich. Alexandra Knoke wurde neu in das fünfköpfige Vorstandsteam gewählt, das durch Tatjana Meyer und Christian Knuth komplettiert wird. Den Gewinner erwarten ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro sowie ein komplettes Lederoutfit – dank dem Sponsor MrB Berlin. Und natürlich jede Menge Szene-Events und Happenings, auf denen er als Mister Leather Berlin die Szene vertreten wird. Wir sind gespannt! *rä Die Kandidatenbewerbung bitte an info@easterberlin.de richten, Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2018, die Wahl findet am 1. April 2018, am Ostersonntag, ab 19 Uhr im Connection in Berlin statt. Der Eintritt ist frei. FILMPREIS LGBTIQ*- Auszeichnung Am 23. Februar vergibt die Szene in Berlin wieder den wohl wichtigsten LGBTIQ*- Filmpreis der Welt. Die mitunter spaßige und immer feierliche Preisverleihung findet am 23.2. ab 20:30 Uhr im Haus der Berliner Festspiele statt. Im Anschluss an die Preisverleihung mit vielen (Szene-)Stars feiern all die Cineasten ab 23:30 Uhr dann die rauschende „TEDDY Backstage Party“ auf der Seitenbühne. *rä www.teddyaward.tv/de/teddy

STADT 5 ANNA NACHGEFRAGT EBERBACH Systemische Beratungen und Coaching sind die beiden Hauptpfeiler von Anna Eberbachs Profession. Die Wahl-Brandenburgerin hat aber noch mehr Angebote – nicht nur für Menschen, die mit Trauer, Wut, Verzweiflung und Angst umgehen müssen. Wir fragten nach. Was genau bietest du an? Inzwischen habe ich einiges zu bieten: Ich bin studierte Sozialpädagogin, systemische Therapeutin und Trauer- und Sterbebegleiterin. Daraus ergab sich im Laufe der Zeit mein Angebot: Ich coache Teams in Zielfindungsprozessen, innerdynamischen Angelegenheiten oder supervidiere sie, wenn sie über ihre Arbeitsinhalte nachdenken und sich austauschen wollen. Ich biete auch Seminare zu diversen Themen an, in denen sich Organisationen weiterbilden wollen, das reicht dann von ein paar Stunden bis zu einer Woche. Das Ganze gibt es auch für Einzelpersonen: Coaching, Beratung, Therapie – da bin ich ganz und gar offen für die Anliegen und Themen, die die Menschen mitbringen. An wen richten sich deine Angebote? Meine Angebote richten sich an Einzelne und viele, ich liebe es, mit vielen verschiedenen Menschen und Themen unterwegs zu sein. Wie muss man sich das vorstellen? In der Regel rufen mich Interessierte an und schildern mir in einem ersten unverbindlichen Gespräch, was ihr Anliegen ist, und wir besprechen dann, ob und in welchem Umfang ich hilfreich sein kann. Das führt dann zu regelmäßigen Sitzungen, bei den Menschen zu Hause, in der Organisation oder in meinen Räumen – ganz so, wie es eben zu der Angelegenheit passt. Wir besprechen anfangs Ziele und überprüfen dann im gemeinsamen Prozess immer wieder, ob sich Ziele geändert haben oder sie sogar schon erreicht wurden. Mein Ziel ist es, mich langfristig überflüssig zu machen: Hilfe zur Selbsthilfe lautet die Devise, das gilt für Einzelne und Gruppen. Wie lange so etwas dann dauert und ob wir uns einmal verabreden oder ob die gemeinsame Arbeit auch über Jahre geht, zeigen der einzelne Fall und die entsprechenden Absprachen. Du hast seit Ende 2017 aber zudem die Pflege für ein Kind übernommen. Oder formuliere ich das gerade falsch? Falsch formulierst du das nicht, nein, ich formuliere es mal noch genauer: Ich habe eine individualpädagogische Projektstelle bei meiner Frau und mir zu Hause eingerichtet. Das ist ähnlich wie eine Pflegestelle mit Pflegekindern, Kinder, die zu uns kommen, stammen oft aus besonders schweren Verhältnissen, aus einer Inobhutnahme oder Ähnlichem. Bei dem Kind, das ich aktuell betreue, bekam ich beispielsweise einen Anruf vom Jugendamt und hatte schon eine Stunde später das Kind in meinen Armen. Worauf freust du dich in 2018? Ich freue mich darauf, dass meine Frau in Zukunft auch eine Teilzeitstelle bei uns zu Hause haben wird und dass wir dann sogar zwei Kinder temporär bei uns aufnehmen können und wir damit Kolleginnen im eigenen Haushalt werden. Ich freue mich auf viele Begegnungen mit Menschen, die ich mit meiner Art und Expertise unterstützen kann – mit Coachings, Beratung, Fortbildung –, all das macht mir sehr viel Spaß. Ich freue mich auch darauf, wie in den letzten Jahren ab und zu im Nachtleben zu arbeiten und an der Kasse oder sonst wo im Club Gästen eine feierwütige Nacht möglich zu machen. Und ich freue mich auf unsere Hochzeit – bislang ist „meine Frau“ nämlich nur ein Arbeitstitel. *Interview: Michael Rädel annaeberbach.com

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.