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blu Dezember 2016

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STADTGESPRÄCH 14

STADTGESPRÄCH 14 Interview KOLLEKTIV KARPFEN- TEICH Lukas aka Broschek und Tim aka Charo Mey bilden das DJ-Duo Kollektiv Karpfenteich. Das versorgt die Szene mit einer dicken Portion Techno, House und Elektro. Hier erfährst du mehr über die beiden! WIE KAMT IHR AUF DIESEN NAMEN? Tim: Wir waren nachts unterwegs und haben danach noch mit Freunden am Karpfenteich im Treptower Park gechillt. Und haben damals beschlossen: Wenn wir mal etwas in Sachen Musik zusammen machen, dann muss es unter dem Namen Kollektiv Karpfenteich sein. AUS WELCHEM KLUB KAMT IHR? Tim: Wir kamen von der BORDEL DES ARTS in der Wilden Renate. Lukas: Da waren wir aber noch privat, wir gehen da auch jetzt noch sehr gerne hin. Also immer, wenn BORDEL DES ARTS ist. Es ist einfach eine schöne Party, sie fängt ja immer an mit Kunst, mit einer Ausstellung. Tim: Die Wilde Renate ist ein Ort, in dem man viele verschiedene Leute trifft. Es ist irgendwie familiär. WONACH SUCHT IHR DIE MUSIK AUS, DIE IHR AUFLEGT? Lukas: Ich komme aus dem Techno- Bereich. Für mich ist es interessant, wenn ich höre, wie Musiker einen Track richtig spannend machen, obwohl sie nur wenige Elemente – nur wenig verändert – immer wieder wiederholen und eine Spannungskurve aufbauen. Eine Drum, eine Melodie, eine Bassline, die sich immer wieder minimal verändert ... Tim: Das Interessante ist, dass wir verschiedene Musikarten kombinieren. Ich mag sehr Deep House, Tech House, also viele tiefe Basslines, auch mal Vocals – und Melodien. WAS MACHT FÜR EUCH ALSO EINEN GUTEN TRACK AUS? Tim: Das Auflegen mit Vinyl ist ein Handwerk, das ich beherrschen will. Ich versuche mich daran, lege zu Hause schon damit auf. Aber für Auftritte reicht es noch nicht. (grinst) Lukas: Gerade legen wir beide digital auf. Oftmals auch nur mit einem USB- Stick bewaffnet. WAS PLANT IHR FÜR DIE ADVENTS- UND WEIHNACHTSZEIT? Lukas: Auf jeden Fall im Birgit&Bier, wünschenswert BORDEL DES ARTS und ... Tim: ... das Hangar 11 in Winterthur wird uns wohl buchen, München entwickelt sich gerade. •Interview: Michael Rädel soundcloud.com/kollektiv_karpfenteich www.5vs1.berlin SAVIGNYPLATZ 7-8 10623 BERLIN 030-318.64.711 www.habitare.de Mo. bis Fr. 10 -20 Uhr I Sa. 10 - 18 Uhr Wir wünschen allen blu Lesernund Leserinnen ein kuscheliges Weihnachtsfest und ein tolles Jahr 2017!!

15 STADTGESPRÄCH FOTOS: M. RÄDEL/ARCHIV Buchtipp DAS TACHELES Kaum ein Haus erhitzt seit Jahren die Gemüter so, wie jenes schöne in Mitte. Vor kurzem erschien ein Buch. Wir schreiben das Jahr 2012, eine wilde Party tobt in einem etwas verfallenen, aber doch teilsanierten Prachtbau im Herzen Berlins. An der Tür thront Maria Psycho, die Beats trommeln, es ist fast so wie zur Wendezeit, als die Techno- und House-Szene alle leer stehenden Häuser, die Spekulationsobjekte, nutzte. Techno war der neue Punk. Doch 2012 war die Geschichte schon fast rum vom Tacheles, dem Ort des Geschehens. Im Herbst 2012 wurde es geräumt – und wartet seitdem auf eine neue Nutzung. Los ging es 1990: „Ein DDR-Abrissbetrieb hatte die Ruine bereits für die Sprengung vorbereitet, doch der Abriss konnte aufgeschoben werden, die Künstlergruppe Tacheles besetzte das Haus“, verrät das Buch. „Die Idee eines rund um die Uhr offenen Kunsthauses setzte sich durch, das ‚Kunsthaus Tacheles‘ war geboren und es entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem einmaligen Kunst-, Aktions- und Veranstaltungszentrum.“ Stefan Schilling lebte und arbeitete als Künstler von 1990 bis 1999 im Kunsthaus Tacheles und dokumentierte diese Zeit und die Jahre 2008 bis 2013 fotografisch. Ein wichtiges Buch zu einem wichtigen Stück Berliner queerer Kultur. •rä TACHELES – Die Geschichte des Kunsthauses in Fotografien von Stefan Schilling, 144 Seiten, ISBN 978-3-86228-147-3 *Abholpreise ohne Dekoration Santa 19,- * „Santa“ aus Keramik, 21,3 x 8,3cm oder 26,5 x 7,8cm für LED Beleuchtung wohnen & wohnen gmbh

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