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blu August 2017

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4 STADT Community TOM

4 STADT Community TOM AUS NORWEGEN Musikinteressierte dürften den Musiker und Produzenten Tom Hugo schon kennen, schließlich kann der 1979 geborene Norweger mit Modelqualitäten bereits einige Erfolge aufweisen. Jetzt lebt er in Berlin, auch weil er sich dort als Bisexueller freier fühlt. Die – schöne – Thematik verarbeitet Tom unter anderem in seinem neuen dancigen Video „Without U“ – eingesungen zusammen mit der Hamburgerin Polina Vita. *rä www.tomhugo.com FOTOS: N. GRAUBMANN NACHGEFRAGT BÄR NICO: „Letztendlich zählt ja immer ein freundliches Gesicht“ Eher massig, auf jeden Fall haarig, eher gemütlich denn schrill: Über die Bären in der Szene gibt es so viele Vorurteile wie über andere Gruppen auch. Wir sprachen mit Nico von den „Leipzig Bären“. Wie kam es zur Gründung der „Leipzig Bären“? Das entstand aus dem Freundeskreis heraus. Wir waren eine größere Truppe Männer und verbrachten ohnehin gerne unsere Freizeit zusammen. So kam die Idee auf, noch Freunde von Freunden anzusprechen, um eine Gruppe zu gründen. Optisch lagen wir ja nah beieinander ... Was macht ihr so? Wandern, baden gehen, beim CSD mitlaufen, Infostände – und gerade planen wir gemeinsam eine Party in Leipzig. Die soll am 14. Oktober stattfinden, es wird die größte und bisher einzige Bärenparty Mitteldeutschlands! Unseren Gästen bieten wir an diesem Wochenende auch ein bärenfreundliches Rahmenprogramm. Wölfe, Otter, Silberrücken und natürlich auch Bären, gerade in eurer Szene gibt es ja nochmals viele Bezeichnungen. Wie stehst du dazu? Nicht jeder fühlt sich wohl in Schubladen, letztendlich zählt ja immer ein freundliches Gesicht. Natürlich können solche Bezeichnungen dabei helfen, die „Zielgruppe“ festzulegen, wen man denn sucht ... Es geht bei uns in der Gruppe aber nicht um Sex! Aber natürlich wurden hier auch schon Freundschaften geschlossen und Beziehungen kamen auf ihren Weg. Hattet ihr schon Probleme mit homophober Gewalt? Nein, bisher noch gar nicht. Bei unserem jüngsten Picknick kam sogar eine Gruppe junger heterosexueller Männer eines Junggesellenabschieds spontan dazu. Die fragten, was wir hier so treiben, und befanden das für gut. *Interview: Michael Rädel www.leipzig-baeren.de FOTO: M. RÄDEL CHAUSSEESTRASSE 131 Berlins Mitte hat einen neuen Standort für Hippes, Avantgardistisches und Kunstvolles. Am 30. Juni eröffnete Elizabeth Paige Gordon das historische Gebäude „Chausseestraße 131“ neu, das schon von Wolf Biermann besungen wurde. Zu sehen war ein Projekt von Designerin Nina Athanasiou und Fotografin Sylwia Makris. *rä

POLITIK ULLI FRAGT, MERKEL WANKT Es war eine Veranstaltung der Frauenzeitschrift Brigitte, auf der Angela Merkel zwei Stunden über ihre Regierungsarbeit berichtete und zum Schluss Fragen beantwortet hat. Ulli Köppe, Verantwortlicher für die Eventagentur unseres Verlagshauses, die unter anderem viele CSD-Wagen organisiert, fragte: „Wann darf ich meinen Freund Ehemann nennen, wenn ich ihn denn heiraten möchte?“ vier Jahren erinnert. Der berühmte „Bauchgefühlmoment“. Ich hatte das Gefühl, dass seither nie wieder jemand so konkret nachgefragt hat. Da das Thema in den anderen Parteien so aktuell ist und sogar als Koalitionsbedingung in den Wahlprogrammen verankert wird, wollte ich wissen, wie sie mit dieser offenen Frage im Herbst eine Koalition bilden will. Übrigens nicht nur wegen meiner eigenen Partnerschaft, sondern weil ich als Wähler wissen will, woran ich bin. Die Antwort auf diese Frage sorgte für ein politisches Erdbeben, an dessen Ende der Bundestag die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnete. Für Ulli war es eine aufregende Woche, er wurde von Sendung zu Sendung durchgereicht und war am 30. Juni auch live im Bundestag dabei. *ck Wie kamst du auf die Idee, diese Frage zu stellen? Ich habe mich an ihr Straucheln bei der Adoptionsfrage in der Wahlarena vor Bist du dir bewusst, was du damit ausgelöst hast? Es hat mich überrascht, dass alle anderen wichtigen Themen, die sie im Rahmen der „Brigitte“-Veranstaltung angesprochen hat – allen voran Frauenrechte oder Integration – keine Beachtung in den Medien finden, sondern nur dieses Thema, welches mir natürlich aber auch sehr am Herzen liegt. FOTO: PRIVAT

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