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rik Juni 2016

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Köln 04 ETWAS BEREIT

Köln 04 ETWAS BEREIT HALTEN. Dazu mehr in der kommenden rik-Ausgabe! Kultureller Höhepunkt wird 2016 zweifellos die neue ColognePride-Gala am 30. Juni, ab 20 Uhr im Palladium. Aber auch das zweiwöchige Rahmenprogramm bietet (Multi-)Kulturelles: Die Macher der Filmreihe Homochrom haben im Filmforum NRW ein kleines Programm für die schwul-lesbische Zielgruppe vorbereitet. Unter anderem zeigen sie am 29. Juni mit „Desire will set you free“ eine Momentaufnahme der queeren Szene Berlins sowie die holländische Komödie „Queen of Amsterdam“ (Foto) - übrigens zum letzten Mal in Deutschland. Gleich mehrere Lesungen garnieren das Rahmenprogramm des diesjährigen ColognePride: Die Berliner Schriftstellerin und Spoken- Word-Performerin Tania Witte stellt am 22. Juni im Jugendzentrum anyway ihre Berliner Stadtgeschichten vor (18:30 Uhr). Gleich am nächsten Tag will an gleicher Stelle der ohne Arme und Beine geborene, im Ruhrpott aufgewachsene schwule Buchautor Janis McDavid anderen Mut machen. Der inzwischen 24-jährige bereist trotz seiner Handicaps die Welt, studiert und hat Sex mit Männern. Inspiration pur! „Vom Heiraten“ heißt eine Ausstellung mit Fotoarbeiten der Künstlerin Verena Jaekel zum Thema gleichgeschlechtliche Ehe (2.7.-31.8.). Das Besondere: Bis zum 15. Juni kann jede*r noch per E-Mail eigene Fotos für die Ausstellung einreichen (info@fotoraum-koeln.de). FOTO: BOSBROS FOTO: MARC KERSTEN POSITIVES GEDENKEN Hmm, da war doch noch was? Ja, der Virus, der schwules Leben weltweit über Jahrzehnte geprägt und eingeschränkt hat, ist auch 2016 noch ein wichtiges Thema beim CSD. So öffnet der schwule Gesundheitsladen Checkpoint erstmals auch während des CSD-Wochenendes ab 14 Uhr seine Pforten, um über HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten zu informieren. Von 15-17 und 18-20 Uhr kann man sich hier kostenlos auf HIV testen lassen. Eine spannende Diskussion u.a. mit Marcel Dams über Therapiemöglichkeiten und das Leben nach der Diagnose bietet am 23. Juni das Rubicon an. Das Sommerfest der Kölner Aids-Hilfe am 19. Juni wird wieder als großes Get-together für Betroffene und ihre Freunde dienen. Und die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz (Foto) gedenken am 2. Juli im Lichhof an Maria im Capitol mit Musik und Gedichten derjenigen, die an den Folgen von HIV und Aids verstorben sind. Das CSD-Straßenfest auf dem Heumarkt klingt an diesem Tag zudem traditionell um 22 Uhr mit einer musikalisch umrahmten Gedenkminute für die Opfer der Immunschwächekrankheit aus. FOTO: WIKI COMMONS / PINKPASTY / CC-BY-SA-3.0 ANALVERKEHR FUR DEUTSCHLAND Ein für den 3. Juni geplanter „Workshop für Arschficker_Innen und die, die es vielleicht werden wollen“ ist auf Druck des zuständigen Dekanats der Kölner Universität abgesagt worden. Nach diversen Medienberichten hatte der Fall auch in der Politik Wellen geschlagen. Die NRW-Landtagsabgeordnete Susannne Schneider (FDP) twitterte „Vielleicht bin ich ja #zublondfürdiesesLand!“. Sogar die sächsische AfD meldete sich zu Wort und forderte , das Seminar auch für Muslime zu öffnen. Nicht, dass die Zielgruppe vorher eingeschränkt gewesen wäre, aber man wird das ja noch sagen dürfen... Das von der Studierendenvertretung der Humanwissenschaftlichen Fakultät geplante Event hatte eigentlich zum Ziel gehabt, „diese spezielle Sexualpraktik zu enttabuisieren und die Auseinandersetzung mit analer Berührung für Interessierte zu ermöglichen.“ Der hierfür gewonnene Referent Marco Kammholz hatte im Einladungstext unter anderem gefragt: „Wie soll denn da was rein passen? Welche Hilfsmittel gibt es? Was gilt es anatomisch zu beachten? Wie sprechen wir über Analverkehr? Und wer fickt hier eigentlich wen?“ Dies sei „von Menschen aus unterschiedlichen Kontexten als verletzend und übergriffig zurückgemeldet“ worden, weshalb man sich zur Absage entschlossen habe und entschuldigen wolle. Weitere Infos: www.facism.de

05 Thema COMMUNITY TICKER SCHLAU Köln hat sich 18 Jahre nach seiner Gründung unabhängig vom Jugendzentrum anyway gemacht und dafür einen eigenen Verein gegründet. Grund war die immer größere Nachfrage nach professioneller Aufklärungsarbeit über Schwule und Lesben in Bildungseinrichtungen. Die Aidshilfen Köln und NRW sowie die Drogenhilfe Köln haben eine positive Bilanz ihres ersten Fachtages „Lust+Rausch“ gezogen.. Fast 200 Teilnehmende aus mehr als 100 Einrichtungen im gesamten Bundesgebiet waren in die Domstadt gekommen, um sich über Substanzkonsum und Sexualität bei schwulen Männern auszutauschen und die Folgen von „Chemsex“ unter die Lupe zu nehmen. Die Vorsitzende des Katholikenausschusses der Stadt Köln, Hannelore Bartscherer (Foto), ist mit dem CTC-Herz 2016 ausgezeichnet worden. Die 69-jährige war nach dem CSD 2004 aufgefordert worden, gegen die „unsittlichen Verhältnisse in der Schwulenszene“ vorzugehen. Stattdessen wurde dies zur Initialzündung für einen bis heute andauernden intensiven Dialog der Katholiken in Köln mit der LSBT-Community. Für die Benefiz-Lotterie „Das Los“ zum ColognePride benötigt die Kölner Aidshilfe noch Unterstützung. In diesem Jahr warten Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro. Als Hauptgewinn winkt ein Ford Mustang Fastback. Wer sich als Losverkäufer*in zur Verfügung stellen möchte, kann dies per E-Mail tun: info@aidshilfe-koeln.de Die Bezirksvertretung Rodenkirchen hat einem Antrag der Freien Wähler Köln zugestimmt, im südlichsten Kölner Stadtbezirk vor allem stärker schutzbedürftige Flüchtlinge unterzubringen: „Wir möchten jenen Betroffenen den Vorzug geben, die durch Krieg und islamistischen Terror besonders traumatisiert sind“, so FWK-Bezirksvertreter Torsten Ilg (Foto). Neben Frauen und Alleinerziehenden seien dies vor allem Menschen mit LGBTI-Hintergrund.

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.