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rik Juni 2016

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Köln 14 #FLASHBACK

Köln 14 #FLASHBACK Damals in der rik ... Vor 10 Jahren: präsentiert LE BLOC KÖLNS GRÖSSTES MODEEVENT Streetwear, urban chic oder Highfashion - Bei Kölns größtem Modefestival le bloc am 4. Juni zeigt das Belgische Viertel zum achten Mal seine geballte Fashion-Bandbreite. 60 ansässige Shops, Labels, nationale und lokale Designer präsentieren die neuesten Trends der Saison. Und verwandeln das Kreativ- Viertel für einen Tag in einen riesigen Pop-up-Store. Glamour statt Tristess: Höhepunkt und Herzstück von le bloc sind auch in diesem Jahr wieder die legendären Modenschauen im Parkhaus an der Maastrichter Straße. Ein neuer Concept-Store, ein superschicker Blumenladen oder eine brandneue Tortenboutique. Ständig ist das Belgische Viertel im Wandel. Und trotzdem bleibt eines bestehen: Der besondere, einzigartige Charme. Wer hier lebt oder durch die Straßen schlendert, spürt die Kreativität. Und den Chic. Und findet vor allen Dingen eins: viel Inspiration. Bei le bloc können Fashionistas, Stylistas und friends neue Stores und Trends aufspüren oder die Sahnestücke unter den Läden neu entdecken. Rund um den Brüsseler Platz verwandeln sich Showrooms, Schaufenster und Hinterhöfe in Pop-up-Stores, Make-up- Stationen und Ausstellungsräume. Bei den vielen le bloc-Specials warten Make-up-, Haar- Profis,Tatoo-Künstler und Co. nur darauf, le bloc- Besucher zu verschönern. Wer nach dem Schminkstuhl oder der Typberatung Lust auf Bewegung hat, zeigt seine Moves beim Skateboard-Contest. Ausstellungen, Installationen und Konzerte laden zum Verweilen und Staunen ein. Ordentlich gechillt wird bei Wein und Beats in der le bloc Festivalzentrale – der grünen Oase. Als „Schicksalsschlag des Monats“ bezeichnete der damalige Chef-Redakteur Björn Reinfrank die plötzliche Absage aller Köln- Konzerte von Madonna. Nachdem „zahlreiche Tucken aller Altersklassen“ morgens um 4 Uhr mit Decken und heißem Kaffee vor den Vorverkaufsstellen campiert hatten, um dann durch eine Computerpanne um ihre ersehnten Tickets gebracht zu werden, ließ der US-Popstar kurz darauf mitteilen, dass die Welttournee nun stattdessen in Barcelona starte. Die rik spekulierte ketzerisch: War Köln „etwas zu popelig“ für Madonna? Und sonst so? • Der immer größere CSD hatte mit Wachstumsproblemen zu tun: So wollte man gerne auch 2001 das Straßenfest auf den Roncalliplatz ausweiten, doch die Stadt Köln versuchte dies durch ihr neues Platzkonzept zu unterbinden. Dort waren nur noch Veranstaltungen zulässig, die sich „in das Ambiente der gesamten Umgebung einfügen und der Würde des Domes als Weltkulturerbe“ gerecht werden. Nach längerer Diskussion verzichtete der KLuST auf eine gerichtliche Überprüfung seiner Ansprüche. • Einen weiteren Dämpfer erhielt der CSD durch den WDR, der die Parade nicht mehr live übertragen wollte. Ein Vertreter der Regenbogenliste „bezeichnete dies als das Resultat der schlechten Arbeit der letzten Jahre“. • Der inzwischen verstorbene Theater-Regisseur Walter Bockmayer kündigte seine Rückkehr aus dem amerikanischen Exil, sowie den Umzug seines Ensembles in die Kult-Location Gloria an. „Und die rüstet jetzt richtig auf: Mit einer neuen Bühne, Licht und Ton“. • Auch wenn Schwule in der Regel mehr Verkehr wollen, so traf das nicht auf die „überwiegend schwul dominierte“ Kettengasse zu. Die dortige Interessengemeinschaft lokaler Unternehmer und Hausbesitzer beschloss, „sich für eine Umwandlung in eine Fußgängerzone einzusetzen“. Das ist bis heute nicht geschehen, aber immerhin sorgen seit einigen Jahren Poller für eine deutliche Verkehrsberuhigung. C M Y CM MY CY CMY K Samstag, 4.Juni 2016 ab 12h im Belgischen Viertel, lebloc.de

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