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rik Düsseldorf Mai 2016

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Köln 10 20 Jahre

Köln 10 20 Jahre schwule Symphonie Mit Bumbum-Techno am Wochenende kann man dich längst nicht mehr locken? Oder bist du immer schon eher der klassisch-akustische Gentleman gewesen? Dann haben wir einen duften Veranstaltungstipp für dich: In diesem Jahr wird das London Gay Symphony Orchestra – das älteste LGBTI-Orchester Großbritanniens – stolze 20 Jahre alt. Das ist sowas von Anlass genug für die talentierten Zupfer, Streicher und Bläser auf Tour zu gehen und dabei die Domstadt natürlich nicht auszulassen. An zwei aufeinanderfolgenden Abenden warten die Jungs und Mädels mit einer geballten Ladung Energie, Klang und musikalischer Queerness auf. Unter der Führung von Dirigent Christopher Braime versprechen beide Veranstaltungstermine uns nicht zu enttäuschen. Wer das London Gay Symphony Orchestra noch nicht kennt, der kann schon mal auf YouTube stöbern und sich anhören, wie die Asse Tschaikowskis 5. Sinfonie zum Besten geben. Toll! (ds) 28.05., Bürgerzentrum Nippes, Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92, Köln, www.buergerzentrum-nippes.de 29.05., AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, Köln, 14 Uhr, www.antonitercitykirche.de Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Toshio Hosokawa, Anton Webern und Ludwig van Beethoven Foto: Gregor Hohenberg/Sony Classical Xavier de Maistre Harfe Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Alexandre Bloch Dirigent koelner-philharmonie.de 0221 280 280 Samstag 21.05.2016 20:00 19:00 Einführung in das Konzert durch Oliver Binder

LIEBE VERBINDET SOMMERBLUT-FESTIVAL IN KÖLN Zum 15. Mal lüftet sich am 29. April der Vorhang zum multipolaren Kulturfestival in der Domstadt. Chef-Organisator Rolf Emmerich sprach mit der rik über die Macht der Liebe und was er an Sommerblut besonders liebt ... Auto geht auch andersrum 11 Köln Liebe ist das Motto des diesjährigen Sommerblut-Festivals. Dazu heißt es auf einer Website, diese könne "ungeheure Kräfte mobilisieren und die Vernunft außer Kraft setzen". Aktuell sehen wir, dass auch Hass die Vernunft außer Kraft setzen kann. Ist Sommerblut auch ein politisches Zeichen in der aktuellen gesellschaftlichen Debatte? Auf jeden Fall. Auch wenn wir vor zwei Jahren, als das Schwerpunktthema "Liebe" ausgesucht wurde, natürlich noch nicht wussten, was alles an Weltkrisen auf uns zukommen würde und wie dies die Menschen verändert. Liebe und Hass liegen tatsächlich nah beieinander. Welche Formen von Liebe werden in welcher Form gezeigt? Liebende, die getrennt werden, die Liebe zu Familienangehörigen, Liebe über kulturelle Barrieren hinweg. Liebe polarisiert, sie ist Lebensenergie, hat spirituelle, politische und kulturelle Aspekte. All das wollen wir mit Sommerblut aufzeigen. In jugendfreier Form oder wird teilweise elterliche Begleitung erforderlich sein? (lacht) Nein, wir sind zwar Grenzgänger und provozieren auch, aber wir wahren stets den Respekt. Gerade jetzt in Zeiten, wo sexuelle Übergriffe in der öffentlichen Diskussion sind. Bei Romeo und Julius wird es also keine Fick-Szenen geben, aber wenn einige Katholiken schon bei einer angedeuteten Kussszene mit Grauen wegschauen, dann ist das halt so. Kein eigenes Auto – und Du fährst doch. 450 Autos, 80 Stationen, 10 Fahrzeugtypen. cambio CarSharing: mehr Flexibilität, weniger Kosten, weniger COc. cambio-carsharing.de/koeln Was ist aus Deiner Sicht das Highlight des diesjährigen Festivals? Von der Prominenz her vielleicht Conchita Wurst, aber vom Inhaltlichen die Veranstaltung "Liebe verbindet" am 14. Mai in der Kölner Philharmonie. Nach den Ereignissen Silvester in Köln und jetzt den Anschlägen in Brüssel wollen wir ein deutliches Signal der Solidarität setzen. Das wird ein Konzert für Kölner und Flüchtlinge, mit dem wir genau den Grundgedanken von Sommerblut umsetzen: Wir holen den Rand in die Mitte und bringen die Mitte an den Rand. Daneben gibt es noch viele andere sehr hochwertige Projekte, wie "Mydentity" von Barbara Wachendorff und ihrem Ensemble, wo es um sieben Transfrauen und -männer geht. Eintritt frei! 15 Jahre gibt es Sommerblut jetzt schon, denkt man da auch manchmal drüber nach, den Staffelstab weiterzugeben? Ich liebe mein Festival, es ist mein Lebensmittelpunkt, die spirituelle Energie, die ich daraus ziehe. Ich habe so tolle Menschen darüber kennen gelernt und so ein Super-Team. Ich bin jetzt 60, mit 65 werde ich mich aus der vordersten Reihe zurückziehen. Bisher ist aber noch kein Nachfolger in Sicht. Andreas Stiene hat den Come- Together-Cup 20 Jahre lang gemacht. Das schaffe ich auch noch. www.große-freiheit.de 30.Mai – 04. Juni 2016 Düsseldorf, Schadowplatz Täglich 9 bis 20 Uhr* *am Eröffnungstag ab 14 Uhr

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