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gab Juli 2016

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CSD Frankfurt 2016 – Liebe gegen Rechts"

Kino 44 Frankfurt FILM &

Kino 44 Frankfurt FILM & GRILL BEI LIBS FOTO: SALZGEBER Die Lesben Informations- und Beratungsstelle LIBS lädt zusammen mit dem JuleTreff und „junges EVA“ als Warm-Up zum CSD Frankfurt am 13.7. zum entspannten Grill- und Filmabend. Grillgut sollte selbst mitgebracht werden, Salate und Getränke sind vor Ort. Als Film wird „Before Stonewall“ (Foto) gezeigt; der Dokumentarfilm beschreibt auf äußerst lebendige Art die gesellschaftlichen Umstände, die 1969 zum Aufstand in der New Yorker Bar Stonewall Inn in der Christopher Street geführt haben – damals ahnte niemand, dass das die Geburtsstunde dessen ist, was wir heute als CSD feiern. •bjö 13.7., LIBS, Alte Gasse 38, Frankfurt, 18 Uhr, www.libs.w4w.net FILMKOLLEKTIV FRANKFURT: SKANDAL! FOTO: KINEOS Das Filmkollektiv Frankfurt zeigt eine Reihe mit Skandalfilmen, die für Proteste und Debatten sorgten. Am 29. Juli gibt’s ein Doppelprogramm zum Thema Homosexualität. Richard Oswalds 1919 gedrehter Film „Anders als die anderen“ (Szenenfoto), ist einer der ersten deutschen Filme, die sich mit Homosexualität befassen. Die tragische Erpressungs-Geschichte endet mit einer flammenden Rede Magnus Hirschfelds für Toleranz und Akzeptanz. Der Film wurde verboten. In Frankfurt ist nun die neueste rekonstruierte Fassung zu sehen. Auch das 1957 entstandene Drama „Anders als du und ich“ sorgte für Aufruhr: Regisseur Veit Harlan („Jud Süß“) wollte eine kritische Auseinandersetzung mit dem Paragrafen 175; die damalige Zensurstelle verbot seinen Film, da Homosexualität zu positiv gezeigt wurde. Eine von Harlan angefertigte zweite Version sorgte wiederum für Proteste, aber seitens der Kinobesucher: dem Regisseur wurde nun vorgeworfen, Hetze gegen Homosexuelle zu schüren. •bjö 29.7., Studierendenhaus Uni Frankfurt, Campus Bockenheim, 19 Uhr, www.filmkollektiv-frankfurt.de ... CSDKULTUR FESTIVAL Programmwoche rund um die Belange lesbischer, schwuler, bisexueller, transsexueller, transgender, intersexueller und queerer Menschen U N T E R D E R S C H I R M H E R R S C H A F T V O N GREGOR GYSI MITGLIED DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES DIE LINKE .. CSDEMPFANG IM RATHAUS .. CSDERÖFFNUNGSGALA IM VARIETÉ .. CSDPOLITPARADE . .. CSDHOCKETSE AUF MARKTSCHILLERPLATZ WWW.CSDSTUTTGART.DE

45 Kino Mannheim HOUSE OF BOYS Dem jungen Frank fällt in seiner Heimatstadt Luxemburg die Decke auf den Kopf: Kleinstadtblues und seine konservativen Eltern sind nicht das, was der schwule Teenager sich für sein Leben vorstellt. Also bleibt nur die Flucht nach vorn: Frank reißt aus - nach Amsterdam, wo er zunächst das ungezügelte, wilde Nachtleben auskostet. Als Tanz-Talent findet er schnell Freunde in der quirligen Varieté-Kommune des „House of Boys“, einem Striplokal, geleitet von der schrillen „Madame“ (gespielt von Udo Kier), wo die Jungs nicht nur tanzen, sondern sich auch prostituieren. Frank verliebt sich in Jake, der allerdings eine Freundin hat. Trotzdem gelingt es Frank, Jakes Herz zu erobern – doch dann erkrankt dieser an Aids. Regisseur Jean-Claude Schlims Spielfilmdebüt aus dem Jahr 2010 spielt in den 1980. In einer lebendigen Inszenierung gelingt es ihm, die Sturm-und-Drang-Zeit eines Teenagers und das Thema HIV intensiv zu verbinden. KOSI.MA und der CSD Rhein-Neckar zeigen den Film im Rahmenprogramm der CSD Kulturwochen. •bjö 25.7., Odeon, G7 10, Mannheim, 19:30 Uhr, www.csd-rhein-neckar.de FOTO: KOOL FILM FOTO: FILMLICHTER Frankfurt TANGERINE L.A. Die überdrehte Trans*-Tragikomödie „Tangerine L.A.“ erzählt in videoclip-artigen Bildern die Geschichte der transsexuellen Prostituierten Sin-Dee, deren Freund und Zuhälter Chester sie mit einer cis-Frau betrogen hat – das gibt Ärger! Immer an Sin- Dees Seite ist Freundin Alexandra. Dank der beiden Hauptdarstellerinnen Kitana Kiki Rodriguez und Mya Taylor bringt „Tangerine L.A.“ jede Menge Trans*-Stolz auf die Leinwand, auch ohne sich mit dem Thema Trans* allzu problematisierend auseinanderzusetzen. Für Authentizität sorgt auch, dass Regisseur Sean Baker den Film mit seinem Smartphone gedreht hat. Work it, Bitch! •bjö 7. – 20.7., Mal seh’n Kino, Adlerflychtstr. 6, Frankfurt, Startzeiten siehe www.malsehnkino.de 20160530 Anzeige CSD 2016 GAB_final.ai 1 31.05.2016 13:20:46

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