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GAB Februar 2018

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20 BÜHNE INTERVIEW DIE

20 BÜHNE INTERVIEW DIE MAGIE BEGINNT IM PALMENHAUS ... Am 24.2. steigt der fünfte Frühlingsball im Gesellschaftshaus Palmengarten. Diese Benefizgala zu Gunsten der Stiftung Palmengarten sammelt Geld für die Ausstattung des neuen Schmetterlingshauses. Auch in seinem fünften Jahr überrascht der Frühlingsball mit neuen Ideen – Dr. Matthias Jenny, Leiter des Palmengartens, und Christian Schön vom Team erklären im Interview die Details. Der Frühlingsball verändert sich und entwickelt sich jedes Jahr weiter. Ist das learning by doing? Matthias Jenny: Ja, natürlich! Das ganze Leben ist ein learning by doing. Ich lerne täglich etwas Neues dazu! Was erwartet die Besucher Neues beim diesjährigen Frühlingsball? Christian Schön: Die Blumendekoration wird anders sein. Wir versuchen die Architektur des Festsaals, des Palmenhauses und der angrenzenden Galerien mit einzubinden. Auf den Tischen wird es zum Beispiel eine sehr flache Dekoration geben, die an die Wände und Säulen des Festsaals angrenzt und von dort aus nach oben wächst. Am meisten freue ich mich aber auf das Palmenhaus und die Frühlingsausstellung. Wir sind ja die einzigen, die das komplette Palmenhaus in Frühlingsball 2018 die Veranstaltung integrieren dürfen, das heißt, man kann ins Palmenhaus hineingehen. Und für das Palmenhaus wird es ein eigenes, speziell auf die Pflanzen und die Architektur abgestimmtes Lichtkonzept geben. Es wird eine ganz besondere Magie bekommen. Auf was freuen Sie sich, Herr Jenny? Matthias Jenny: Auf die Blumendeko! Das finde ich super, es soll ja sogar Rollrasen geben ... Christian Schön: Ja, Rollrasen ist tatsächlich im Gespräch ... Wie sieht das Showprogramm aus? Christian Schön: Der Musiker und Sänger Nevio Passaro wird das Showprogramm im Festsaal gestalten. Er ist kein Hauptact im klassischen Sinne. Das Showprogramm zieht sich fließend durch den Abend und Nevio ist der musikalische Leiter. Er wird Sänger und Musiker mitbringen, die langsam vom Dinner zum Tanz überleiten. Und es gibt natürlich wieder die Disco mit Dennis Smith in den Galerien im Palmenhaus. Der Frühlingsball bekommt also immer mehr seinen individuellen Touch? Christian Schön: Ja genau! Die meisten Gäste, die zu uns kommen, sind ja vertraut FOTO: PALMENGARTEN FRANKFURT mit solchen Bällen. Unser Ziel ist es, sie an verschiedenen Stellen zu überraschen. Für die Gäste im Festsaal gibt es ein dreigängiges Gala-Menü, und für die Flanierkarteninhaber haben wir das Angebot an Snacks noch einmal ausgeweitet. Wir haben außerdem das Flemings Hotel als Kooperationspartner dazugewonnen; es wird auf dem Frühlingsball eine Bar im Bereich der Flanierenden bereitstellen, an der ein extra für den Frühlingsball kreierter Cocktail seine Premiere haben wird. Dabei sind wir uns treu geblieben, denn nach wie vor sind alle Getränke und Speisen im Eintrittspreis mitinbegriffen. Matthias Jenny: Und damit ist die Flanierkarte für 99 Euro wirklich ein Hit! Und bei der Tombola wollen wir noch gewaltig zulegen ... Christian Schön: Ja, es wird weniger kleine Preise geben, dafür deutlich spannendere größere Preise – zum Beispiel zwei große Fernreisen. FOTO: BJÖ Herr Jenny, für Sie wird es ja der letzte Frühlingsball als Chef des Palmengartens, Sie gehen ab März in Rente ... Matthias Jenny: Ja, aber ich hoffe, dass es nicht der letzte Frühlingsball ist und dass sich die Tradition fortsetzt, weil es sich um eine große Investition an Zeit, Arbeit, Phantasie und Durchsetzungsvermögen handelt, und das wäre schade, wenn es nicht weiterginge. Und ich meine, die Pflanzen wachsen hier ja auch weiter, wieso sollen die Veranstaltungen nicht auch weitergehen? Was machen Sie ab März, als Rentner? Matthias Jenny: Ich fliege erst einmal nach Argentinien bis Mitte Mai. So lange hatte ich in meinem Leben noch nie Urlaub. Ich habe kürzlich gelesen, dass der Übergang in das Rentenalter der einschneidenste Prozess im Leben eines Menschen ist. Das löst einfach ziemlich viel aus, das muss man auch üben! Aber ich weiß, worauf ich Lust habe. Mein Herz hängt natürlich sehr am Palmengarten, ich weiß ja auch noch nicht, wer meine Nachfolge übernimmt. Und ich habe von Frankfurt bisher eigentlich nicht viel mehr gesehen als den Palmengarten und den Weg ins Ostend. Ich habe seit Jahren die Museumscard, und habe sie glaube ich noch nie amortisiert. Mein Lebenszentrum wird Frankfurt bleiben, aber ich werde öfters in Argentinien sein, und mich dort einem Naturschutzprojekt widmen, das ich betreue. *Interview: Björn Berndt 24.2., Frühlingsball im Gesellschaftshaus Palmengarten, Palmengartenstr. 11, Frankfurt, Infos und Tickets über www.fruehlingsball-palmengarten.de

XXX 21 Individuelles Design. Von Hand gefertigt. brillenmanufaktur.de Öffnungszeiten: Di – Fr 10 –19 Uhr, Sa 10 –18 Uhr Kaiserstr. 23 | 60311 Frankfurt | T 0 69 -25 62 75 80

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